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Liebe Leserinnen und Leser,
SGLT2-Hemmer reduzieren das Risiko der Progression einer chronischen Nierenkrankheit (CKD) signifikant – unabhängig von Ausgangs-eGFR und Albuminurie. Das zeigt eine aktuelle Metaanalyse aus der Fachzeitschrift „JAMA“. Der nephroprotektive Effekt bestand bei allen Subgruppen, einschließlich CKD-Stadium 4 sowie bei Patienten mit und ohne Typ-2-Diabetes. Die Daten stützen laut den Autoren somit den breiten Einsatz von SGLT2-Hemmern zur Verlangsamung der CKD-Progression.
Eine neue Studie der University of California San Francisco (USA) zeigt: Bei dialysepflichtiger akuter Nierenfunktionseinschränkung (AKI) kann eine konservative Dialysestrategie die Erholung der Nierenfunktion fördern. Im Vergleich zur konventionellen dreimal wöchentlichen Hämodialyse erreichten mit der konservativen Strategie mehr Patienten bei Entlassung eine dialysefreie Phase von mindestens 14 Tagen (64 % vs. 50 %). Die Daten sprechen laut den Forschern dafür, die Dialyseindikation bei AKI differenziert zu prüfen – größere Studien zur Validierung seien jedoch erforderlich.
Das könnte Sie auch interessieren: Die CKD ist im Rahmen des kardiorenal-metabolischen Syndroms (CKM) der bedeutendste Risikofaktor für Gesamt- und kardiovaskuläre Mortalität. Das zeigt eine aktuelle Kohortenstudie mit über 760.000 Erwachsenen aus China, veröffentlicht im „Chinese Medical Journal“. In allen CKM-Stadien war CKD – selbst bei moderatem Risiko – mit einer signifikant erhöhten Gesamt- und kardiovaskulären Sterblichkeit assoziiert und übertraf traditionelle metabolische Risikofaktoren wie Diabetes und Hypertonie. Die Daten verdeutlichen laut den Wissenschaftlern die prognostische Bedeutung der CKD.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und ein schönes Wochenende.
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