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Liebe Leserinnen und Leser,
welche Signalwege treiben Entzündung, Fibrose und Gefäßumbau bei der chronischen Nierenkrankheit (CKD) an? Eine transnationale Studie der University of Missouri-Columbia (USA) liefert im Schweinemodell erstmals eine zelltypspezifische Genkarte der Niere und hebt endothelial exprimierte Gene – darunter vWF, LAMA3, KDR, PTGIS und ICAM1 – als mögliche therapeutische Targets hervor.
Ein biomarkerbasiertes, strukturiertes Präventionsprotokoll kann das Risiko einer moderaten bis schweren akuten Nierenfunktionseinschränkung (AKI) nach großen Operationen signifikant senken. Die BigpAK-2-Studie zeigt, dass ein engmaschig gesteuertes hämodynamisches und nephro-protektives Management Hochrisikopatienten effektiv schützt – ohne zusätzliche Nebenwirkungen.
Lesen Sie auch: Bei membranöser Nephropathie stoßen Autoantikörper die Bildung neuer Autoimmunoglobulin-getriggerter extrazellulärer Vesikel aus Podozyten an. Deren Nachweis im Urin bietet einen vielversprechenden nicht invasiven Marker für Diagnose, Aktivitätsbeurteilung und Monitoring – und liefert zugleich neue Einblicke in die Pathophysiologie der Filterzellschädigung.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und ein schönes Wochenende.
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