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Liebe Leserinnen und Leser,
eine prospektive Langzeitstudie aus fünf europäischen Zentren bestätigt die aktive Überwachung als sichere Erstbehandlungsoption bei ausgewählten Patienten mit kleinen Nierentumoren unter 2 cm. Nach 88 Monaten Nachbeobachtung blieb die Mehrzahl der Patienten therapiefrei, während Progressionen selten waren. Besonders die Tumorverdopplungszeit und Tumorlokalisation erwiesen sich als relevante prognostische Faktoren für die klinische Entscheidungsfindung.
Auch eine aktuelle Übersichtsarbeit aus der Fachzeitschrift „British Journal of Urology International“ hat sich mit Nierenkrebs beschäftigt. Sie beleuchtet den Stellenwert der zytoreduktiven Nephrektomie (CN) bei Patienten mit metastasiertem Nierenzellkarzinom (mRCC) vor dem Hintergrund der Immun-Checkpoint-Inhibitoren (ICIs). Die retrospektiven Daten deuten auf einen möglichen Überlebensvorteil durch die Kombination aus CN und ICI-basierter Therapie hin.
Das könnte Sie auch interessieren: Forscher der University of Pennsylvania (USA) identifizierten erstmals eine B-Zell-dominierte Subgruppe der diabetischen Nephropathie, die mit einer deutlich schnelleren Progression bis hin zum Nierenversagen assoziiert ist. Mithilfe moderner räumlicher Gewebeanalysen konnten spezifische entzündliche Muster und organisierte Immunzell-Cluster in der Niere nachgewiesen werden. Die Ergebnisse könnten den Weg für immunologisch zielgerichtete Therapien ebnen.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und ein schönes Wochenende.
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