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Liebe Leserinnen und Leser,
nach einer Nierentransplantation könnte die donor-derived cell-free DNA als blutbasierter Biomarker eine individualisierte Steuerung der Therapie bei Antikörper-vermittelter Abstoßungsreaktion ermöglichen. Das zeigt eine aktuelle Studie der Medizinischen Universität Wien (Österreich). Der biomarkergestützte Ansatz mit Felzartamab reduzierte die Krankheitsaktivität und könnte laut den Autoren den Weg für personalisierte Therapiestrategien ebnen.
Beim Klarzelligen Nierenzellkarzinom fördern IL8-positive tumorassoziierte Makrophagen offenbar die Resistenz gegenüber Immun-Checkpoint-Inhibitoren. Neue Studiendaten aus der Fachzeitschrift „Clinical Cancer Research“ zeigen, dass eine IL8-Blockade die T-Zell-Funktion verbessern und die Wirksamkeit der PD-1-basierten Immuntherapie steigern könnte.
Das könnte Sie auch interessieren: Forscher des Universitätsklinikums Würzburg haben gezeigt, dass erhöhte Oxalatspiegel über eine IL-17A-vermittelte Entzündungsachse zu kardiorenaler Organschädigung beitragen könnten. Die Ergebnisse eröffnen laut den Wissenschaftlern neue Perspektiven für Biomarker und entzündungshemmende Therapien zur Senkung des kardiovaskulären Risikos bei Chronischer Nierenkrankheit.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und ein schönes Wochenende.
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