|
Liebe Leserinnen und Leser,
eine biomarkerbasierte Steuerung der Immunsuppression könnte die Transplantationsmedizin verändern: Die TTVguideIT-Studie zeigt, dass eine am Torque-Teno-Virus orientierte Tacrolimus-Dosierung bei stabilen Nierentransplantierten mit niedrigem Risiko der Standardtherapie nicht unterlegen ist. Die Ergebnisse sprechen laut den Forschern der Medizinischen Universität Wien (Österreich) für eine sichere Personalisierung der Immunsuppression nach Nierentransplantation.
Bei Betroffenen des Post-COVID-Syndroms (PCS) führte trotz erfolgreicher Entfernung vermuteter Autoantikörper die Immunadsorption in der IAMPOCO-Studie nicht zu einer Verbesserung zentraler Symptome. Die Daten sprechen laut den Autoren gegen einen generellen Einsatz der spezieller Blutwäsche-Verfahren bei Patienten mit PCS.
Das könnte Sie auch interessieren: Es gibt eine neue Leitlinie zum Kardiorenal-metabolischen Syndrom (CKM). Die enge Verknüpfung von Adipositas, chronischer Nierenkrankheit und kardiovaskulären Erkrankungen rückt dabei stärker in den Fokus der Versorgung. Vier Krankheitsstadien, neue Risikomodelle und die Empfehlung von GLP-1-basierten Therapien sollen außerdem eine frühere und gezieltere Intervention ermöglichen.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und ein schönes Wochenende.
|