Ausgabe 47/2025

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Freitag, 21. November 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

mit humanen Nierenorganoiden ist es Forschern des Institute of Science Tokyo (Japan) gelungen, die fibrotischen Veränderungen der NPHP1-bedingten Nephronophthise nachzustellen. Die Studie deckt eine pathologische Überaktivierung des Hippo-Signalwegs auf – und zeigt zugleich, dass dessen pharmakologische Hemmung, etwa durch Inhibitoren des Hippo-Signalwegs wie Verteporfin, Fibrose-Prozesse umkehren kann.

Ein dimerer monoklonaler Immunglobulin-A-Antikörper konnte in einem präklinischen Tiermodell zur polyzystischen Nierenerkrankung (PKD) direkt in epithelial umschlossene Zysten eindringen und dort wachstumsfördernde Signalwege blockieren. Die Studie der University of California (USA) zeigt damit einen potenziellen neuen therapeutischen Ansatz für die PKD.

Das könnte Sie auch interessieren: Rund 14 Prozent der männlichen Lebendnierenspender entwickeln langfristig eine behandlungsbedürftige Hydrozele. Das verdeutlichen Studienergebnisse der Western University (Kanada). Demnach ist die laparoskopische Nephrektomie mit einem klar erhöhten Operationsrisiko verbunden – und bleibt damit ein Thema für das präoperative Aufklärungsgespräch.

Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und ein schönes Wochenende.




   Ihr
   Raphael Irmer

 

 
 
 
Nephronophthise: Hemmung des Hippo-Signalweges kann Fibrose im Gewebe unterdrücken

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Mithilfe von Nierenorganoiden haben Forscher des Institute of Science Tokyo (Japan), entdeckt, wie eine abnorme Hippo-Signalübertragung die Fibrose bei Nephronophthise (NPHP), vorantreibt.

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Advertorial

Suboptimales Hyperkaliämie-Management
in Deutschland1–3

Internationale Leitlinien wie ACC, ESC und KDIGO empfehlen moderne Kaliumbinder wie LOKELMA®, um die RAASi-Therapie auch bei Hyperkaliämie fortzuführen.4–6 Erste Daten einer Beobachtungsstudie zur deutschen Versorgungslage weisen jedoch derzeit auf ein suboptimales Versorgungsmanagement hin1–3 Was die aktuellen Zahlen zeigen, erfahren Sie hier!

Pflichttext | Referenzen

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Polyzystische Nierenkrankheit: Neuartige Therapie könnte das unkontrollierte Wachstum unterbrechen

Eine neuartige Therapie könnte bei polyzystischer Nierenerkrankung (PKD) das unkontrollierte Wachstum dieser Zysten durch geeignete monoklonale Antikörper unterbrechen. Darauf deutet ein präklinisches Tiermodell aus den USA hin.

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Laparoskopische Nephrektomie bei der Lebendspende: Erhöhtes Risiko für nachfolgende Hodenoperation

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Bei männlichen Lebendnierenspendern ist die laparoskopische Nephrektomie mit einem höheren Risiko für eine nachfolgende Hodenoperation verbunden. Darüber berichten Forscher der Western University (Kanada).

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Remote Ischemic Preconditioning zur Prävention von kontrastmittelbedingtem akuten Nierenversagen nach perkutaner Koronarintervention: eine randomisierte kontrollierte Studie.
Clin Kidney J 07.11.2025

Urin als Quelle von Biomarkern und biologischem Wissen bei chronischer Nierenerkrankung.
Nat Rev Nephrol 07.11.2025

Nierenerkrankungen und die Schilddrüse: Wechselwirkungen und Folgen.
Nat Rev Endocrinol 17.11.2025

Wirksamkeit und Sicherheit von Finerenon bei Patienten mit Immunglobulin-A-Nephropathie.
Nephrol Dial Transplant 11.11.2025

 
 

UKSH: Weltweit erste Shunt-Operation mit mikrochirurgischem Robotersystem durchgeführt

Am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, wurde weltweit erstmalig eine Shunt-Operation mit einem mikrochirurgischen Robotersystem durchgeführt.

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Chronische Schmerzen als Hypertonietreiber

Chronische Schmerzen als Hypertonietreiber

Eine Analyse der UK Biobank deutet an, dass ausgeprägte chronische Schmerzen einen relevanten Risikofaktor für die Entwicklung eines Bluthochdrucks darstellen. Depressionen scheinen hierbei eine vermittelnde Rolle zu spielen.

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KURZMELDUNGEN:

Der Anteil an Kindern und Jugendlichen mit Bluthochdruck hat sich zwischen 2000 und 2020 weltweit fast verdoppelt, wie eine Studie in „The Lancet Child & Adolescent Health“ nahelegt.
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Künstliche Intelligenz nimmt auch in der Medizin einen immer größeren Raum ein. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, hat die Charité in Berlin das Institut für Künstliche Intelligenz in der Medizin (IKIM) gegründet.
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Der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Hans-Albert Gehle, hat sich vor die syrische Ärzteschaft in Deutschland gestellt. Im Gesundheitswesen seien diese unverzichtbar.
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TERMINE:

DVMD-Fokus: Daten für Taten – Schwerpunkt Seltene Erkrankung
26. November 2025
online

Nephro live: Post-Kongress
4. Dezember 2025
online

Genetische Beratung, Diagnostik und Therapien von hereditären Nierenerkrankungen
10. - 11. Dezember 2025
Würzburg

38th European Congress of Pathology
12. - 16. September 2026
Älvsjö, Schweden

 
 

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