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Liebe Leserinnen und Leser,
mit humanen Nierenorganoiden ist es Forschern des Institute of Science Tokyo (Japan) gelungen, die fibrotischen Veränderungen der NPHP1-bedingten Nephronophthise nachzustellen. Die Studie deckt eine pathologische Überaktivierung des Hippo-Signalwegs auf – und zeigt zugleich, dass dessen pharmakologische Hemmung, etwa durch Inhibitoren des Hippo-Signalwegs wie Verteporfin, Fibrose-Prozesse umkehren kann.
Ein dimerer monoklonaler Immunglobulin-A-Antikörper konnte in einem präklinischen Tiermodell zur polyzystischen Nierenerkrankung (PKD) direkt in epithelial umschlossene Zysten eindringen und dort wachstumsfördernde Signalwege blockieren. Die Studie der University of California (USA) zeigt damit einen potenziellen neuen therapeutischen Ansatz für die PKD.
Das könnte Sie auch interessieren: Rund 14 Prozent der männlichen Lebendnierenspender entwickeln langfristig eine behandlungsbedürftige Hydrozele. Das verdeutlichen Studienergebnisse der Western University (Kanada). Demnach ist die laparoskopische Nephrektomie mit einem klar erhöhten Operationsrisiko verbunden – und bleibt damit ein Thema für das präoperative Aufklärungsgespräch.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und ein schönes Wochenende.
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