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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Nephrologie,
bei Kindern mit chronischer Nierenkrankheit (CKD) erfassen laut US-Forschern aktuelle klinische Biomarker die Variabilität des Krankheitsverlaufs nur teilweise. In einer neuen Kohortenstudie haben Forschende der Yale School of Medicine, USA, nun eine Kombination von Biomarkern zur besseren Vorhersage des Fortschreitens der CKD bei Kindern identifiziert. Dabei handelt es sich um Urinalbumin/Kreatinin, Urin-EGF/Kreatinin, Plasma-KIM-1 und die eGFR.
SGLT2-Hemmer haben sich zu einem wichtigen Medikament zur Behandlung von Diabetes, Herzinsuffizienz und CKD entwickelt. Es gibt jedoch Zweifel an der Sicherheit dieser Medikamente bei Patienten nach einem Herzinfarkt, da Bedenken hinsichtlich einer möglichen Beeinträchtigung der Nierenfunktion bei potenziell instabilen Patienten bestehen, berichten Forscher des Mount Sinai Hospital, USA. Bei der Studie EMPACT-MI erhielten Patienten mit akutem Myokardinfarkt und Risiko einer Herzinsuffizienz randomisiert Empagliflozin oder ein Placebo. Die Sekundäranalyse der Studie zeigt nun, dass die Nierenfunktion von Herzinfarktpatienten nach zweijähriger Einnahme des Medikaments stabil und unbeeinträchtigt blieb, während sich die Nierenfunktion bei Patienten unter Placebo deutlich verschlechterte.
Das könnte Sie auch interessieren: Neue Forschungsergebnisse der University of California – Los Angeles Health Sciences, USA, deuten darauf hin, dass eine COVID-19-Impfung den mit einer SARS-CoV-2-Infektion assoziierten langfristigen Rückgang der Nierenfunktion und das Sterberisiko verringern kann. Die Studie ergab zudem, dass geimpfte Patienten nach der Entlassung seltener an der Dialyse bleiben mussten. Getestet wurden Impfstoffe von Pfizer, Moderna sowie Johnson & Johnson.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und ein schönes Wochenende.
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