|
Liebe Leserinnen und Leser,
das Chemokin CCL5 ist ein Schlüsselfaktor in der Pathophysiologie chronischer Nierenkrankheiten (CKD). Das haben Forscher der Universität Chiba (Japan) herausgefunden. Das Molekül besitzt eine Doppelfunktion: Es schützt Podozyten, fördert aber zugleich über Immunzellen entzündliche Prozesse, die die Nierenschädigung verschlimmern. Diese Erkenntnisse eröffnen laut den Autoren neue Ansätze für zellspezifische CKD-Therapien, die Schutzmechanismen erhalten und schädliche Immunreaktionen begrenzen.
Neue Forschungsergebnisse aus den USA demonstrieren eine neuartige Methode, die Leistung von Lasern bei der Nierenstein-Behandlung zu verbessern, ohne zusätzliche Gewebeschädigung. Eine spezielle Nanoflüssigkeit konnte in ihrer Studie die Laserabsorption in den Steinen erhöhen und die Effizienz der Ablation bei punktueller Behandlung verbessern. Diese Entwicklung könnte laut den Wissenschaftlern der University of Chicago die Effektivität von Laserlithotripsien deutlich steigern.
Das könnte Sie auch interessieren: Schwangere Frauen mit vorbestehender CKD erhalten häufig keine entsprechende Diagnose und werden unzureichend betreut. Das haben Forscher des Montefiore Medical Center Medicine (USA) festgestellt. Nur ein Bruchteil der Frauen erhält nephrologische Begleitung vor, während oder nach der Schwangerschaft, obwohl das Risiko für Frühgeburten, Schwangerschaftshypertonie und neonatalen Intensivbedarf deutlich erhöht ist, berichten die Autoren. Die Forscher leiten daraus einen dringenden Bedarf an verbesserter Diagnostik und integrierter Versorgung ab.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und ein schönes Wochenende.
|