Ausgabe 44/2025

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Freitag, 31. Oktober 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

das Chemokin CCL5 ist ein Schlüsselfaktor in der Pathophysiologie chronischer Nierenkrankheiten (CKD). Das haben Forscher der Universität Chiba (Japan) herausgefunden. Das Molekül besitzt eine Doppelfunktion: Es schützt Podozyten, fördert aber zugleich über Immunzellen entzündliche Prozesse, die die Nierenschädigung verschlimmern. Diese Erkenntnisse eröffnen laut den Autoren neue Ansätze für zellspezifische CKD-Therapien, die Schutzmechanismen erhalten und schädliche Immunreaktionen begrenzen.

Neue Forschungsergebnisse aus den USA demonstrieren eine neuartige Methode, die Leistung von Lasern bei der Nierenstein-Behandlung zu verbessern, ohne zusätzliche Gewebeschädigung. Eine spezielle Nanoflüssigkeit konnte in ihrer Studie die Laserabsorption in den Steinen erhöhen und die Effizienz der Ablation bei punktueller Behandlung verbessern. Diese Entwicklung könnte laut den Wissenschaftlern der University of Chicago die Effektivität von Laserlithotripsien deutlich steigern.

Das könnte Sie auch interessieren: Schwangere Frauen mit vorbestehender CKD erhalten häufig keine entsprechende Diagnose und werden unzureichend betreut. Das haben Forscher des Montefiore Medical Center Medicine (USA) festgestellt. Nur ein Bruchteil der Frauen erhält nephrologische Begleitung vor, während oder nach der Schwangerschaft, obwohl das Risiko für Frühgeburten, Schwangerschaftshypertonie und neonatalen Intensivbedarf deutlich erhöht ist, berichten die Autoren. Die Forscher leiten daraus einen dringenden Bedarf an verbesserter Diagnostik und integrierter Versorgung ab.

Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und ein schönes Wochenende.




   Ihr
   Raphael Irmer

 

 
 
 
Chronische Nierenkrankheit: Schlüsselfaktor für Schäden und deren Reparatur identifiziert

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Forscher der Universität Chiba (Japan) haben in einer aktuellen Studie das Molekül C-C Chemokinligand 5 (CCL5) als Schlüsselfaktor bei Nierenschäden und deren Reparatur identifiziert.

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Neue Nephrokalzinosen potenziell vermeiden

Die X-chromosomale Hypophosphatämie wurde bisher häufig mit Phosphat und Vitamin D behandelt.2 Jedoch leiden 30–70 % der so therapierten Patient:innen unter Nephrokalzinosen, die durch diese Präparate verursacht werden können.3,4 CRYSVITA® ist die einzige zugelassene, zielgerichtete Therapie für XLH, reduzierte die Krankheitslast und verursachte bisher keine neuen Nephrokalzinosen.1,5

CRYSVITA® Pflichttext | Referenzen

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Nierensteine: Neuartiges Nanomaterial könnte die Behandlung verbessern

Neue Forschungsergebnisse der University of Chicago (USA) könnten die Leistung bestehender Laser bei der Entfernung von Nierensteinen verbessern.

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ASN Kongressupdate: Ihr Überblick über die Kidney Week 2025

Bleiben Sie auf dem neuesten Stand der Nephrologie: Das ASN 2025 Kongressupdate von AstraZeneca und Alexion präsentiert am 20. November kompakt zusammengefasst die wissenschaftlichen Ergebnisse und Hot Topics der Kidney Week 2025 der American Society for Nephrology in Houston. Sichern Sie sich jetzt Ihre Teilnahme.

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Schwangerschaft: Vorbestehende chronische Nierenkrankheit häufig unterdiadnostiziert

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Schwangere Frauen mit chronischer Nierenkrankheit (CKD) werden häufig unterdiagnostiziert und vor, während oder nach der Schwangerschaft nicht ausreichend in die Versorgung integriert. Das sind die Ergebnisse einer aktuellen US-Studie.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Eine qualitative Studie zur Wahrnehmung der Behandlung von Bluthochdruck bei Hämodialysepatienten durch Nephrologen.
CJASN 27.10.2025

Unterschiede in der körperlichen Aktivität, gemessen durch Beschleunigungsmessung an Hämodialysetagen und -schichten.
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Zusammenhang zwischen Kognition vor und nach Nierentransplantation und Integrität der weißen Hirnsubstanz.
CJASN 27.10.2025

Plasma-Biomarker für die Gesundheit der Nierentubuli während ambulanter AKI und Wiederherstellung der Nierenfunktion bei SPRINT.
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Studie zu Organspenden: Widerspruchsregelung sorgt nicht automatisch für mehr verfügbare Organe

Ein Forschungsteam unter Beteiligung der Universität Hamburg kommt in einer aktuellen Studie zu dem Schluss, dass sich die Zahl der Organe durch eine Widerspruchsregelung nicht zwangsläufig erhöhen würde.

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Lebendorganspende: Bundesärztekammer begrüßt den Kabinettsbeschluss

Lebendorganspende: Bundesärztekammer begrüßt den Kabinettsbeschluss

Die Bundesärztekammer (BÄK) begrüßt den Kabinettsbeschluss zu neuen Regelungen für die Lebendorganspende.

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KURZMELDUNGEN:

Der Präsident der Bundesärztekammer, Dr. Klaus Reinhardt, hat gerade auf einem medizinischen Fachkongress eine Bestandsaufnahme des Deutschen Gesundheitssystems vorgenommen.
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In Sachsen denken viele Ärzte darüber nach, früher als geplant in den Ruhestand zu gehen – und Burnout spielt dabei eine entscheidende Rolle.
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Wird der aktuelle Entwurf des Krankenhausreformanpassungsgesetzes umgesetzt, sieht die Gesellschaft für Pädiatrische Radiologie die Qualität und Sicherheit der medizinischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland in Gefahr.
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TERMINE:

Nephro live: Post-Kongress – ASN 2025
4. Dezember 2025
online

Genetische Beratung, Diagnostik und Therapien von hereditären Nierenerkrankungen
10. - 11. Dezember 2025
Würzburg

9. Österreichischer interprofessioneller Palliativkongress
23. - 25. April 2026
Graz, Österreich

38th European Congress of Pathology
12. - 16. September 2026
Älvsjö, Schweden

 
 

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