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Liebe Leserinnen und Leser,
lassen sich bei Lungenkrebs Immunaktivierung und metabolische Tumorhemmung therapeutisch für eine bessere Wirkung kombinieren? Eine internationale Arbeitsgruppe beschreibt in einer neuen Publikation einen vielversprechenden Ansatz, in dessen Mittelpunkt das Molekül Itaconat als zentraler Stoffwechselregulator steht. Dieser kann Makrophagen von einer tumorunterstützenden in eine tumorhemmende Funktion umprogrammieren. Eine Erhöhung von Itaconat sowie von dessen Derivat Octyl-Itaconat hemmen laut den Forschenden zudem das Tumorwachstum direkt.
Ebenfalls um Lungenkrebs geht es in der Phase-III-Studie HARMONi-6, deren Ergebnisse kürzlich auf dem Meeting der American Society of Clinical Oncology präsentiert wurden. Sie deuten auf einen neuen therapeutischen Ansatz für eine Patientengruppe mit ungünstiger Prognose hin: solche mit fortgeschrittenem squamösen Nichtkleinzelligen Lungenkrebs. In der Untersuchung verbesserte der bispezifische PD-1/VEGF-Antikörper Ivonescimab in Kombination mit einer Chemotherapie sowohl das progressionsfreie als auch das Gesamtüberleben im Vergleich zu Tislelizumab plus Chemotherapie – und zwar unabhängig von der PD-L1-Expression.
Und schließlich: Immer stärker thematisiert werden im Kontext des Klimawandels die Folgen vermehrter Hitze-Ereignisse für Gesundheitssysteme und Patienten. Eine kleine Untersuchung aus den USA hat sich ebenfalls damit beschäftigt – allerdings nicht mit den direkten Konsequenzen sehr hoher Temperaturen für Erkrankte, Anfällige oder Hochaltrige, sondern mit Verhaltensveränderungen von Krebspatienten, die mit Hitzewellen einhergehen – und letztendlich mit einer schlechteren Versorgung. Woran das liegt und mehr zu weiteren Themen lesen Sie in unserem Newsletter und auf unserem Nachrichtenportal.
Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche!
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