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Liebe Leserinnen und Leser,
auch in dieser Woche ist bei uns das Lungenkrebs-Screening wieder Thema – allerdings dieses Mal mit einem etwas anderen Dreh. Denn – so finden die Verfasser einer aktuellen Forschungsarbeit aus den USA – die im Rahmen organisierter Programme für Raucher und Ex-Raucher erstellten Scans bieten mehr Informationen als nur zu etwaigen Lungenrundherden, die unbedingt genutzt werden sollten.
Die Forschenden um die Radiologin Prof. Claudia I. Henschke von der Abteilung für diagnostische, molekulare und interventionelle Radiologie an der Icahn School of Medicine in New York hatten auf den Computertomographien von mehr als 9000 Personen erkennbare Emphyseme genauer unter die Lupe genommen, ein diesbezügliches Bewertungssystem angewendet und Zusammenhänge mit der Mortalität während 25 Jahren Nachbeobachtung hergestellt.
In diesem Zeitraum verstarben 41,3 Prozent der Gescreenten – darunter 12,7 Prozent an einer kardiovaskulären Erkrankung und 3,3 Prozent an Chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung. Die Studienautoren sind der Ansicht, dass auf den Screening-Befunden basierende, risikoadaptierte präventive Maßnahmen im Hinblick auf diese beiden Todesursachen erfolgen könnten.
Außerdem berichten wir in dieser Woche über Ergebnisse aus einer US-Studie, in der der Einsatz von GLP-1-Rezeptoragonisten bei Patienten mit Nichtkleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) einen günstigen Einfluss auf das Überleben hatte. Und: Ein neu entwickeltes Modell Maschinellen Lernens lässt Aussagen darüber zu, welche NSCLC-Patienten unter systemischer Therapie ein höheres Risiko dafür besitzen, wegen behandlungsbedingter Toxizitäten dringend und notfallmäßig medizinischer Hilfe zu bedürfen. Wodurch sich das neue Modell von der bisherigen Berücksichtigung nur klinischer und demografischer Daten unterscheidet, können Sie ebenfalls in unserem Newsletter nachlesen.
Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche!
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