Ausgabe 35/2026

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Dienstag, 25. August 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

innerhalb eines Beobachtungszeitraums von zwölf Jahren gab es fast 60 Prozent mehr Schwerverletzte durch Stichwaffen in Deutschland. Dabei handelt es sich überwiegend um junge Männer mit Verletzungen im Brust- und Bauchraum. Dies hat eine Analyse des Traumaregisters der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) ergeben. „Insgesamt machen diese Verletzungen einen sehr geringen Anteil der Schwerverletztenversorgung aus, dennoch zeigen die Zahlen dieser Arbeit in den letzten Jahren einen Anstieg der Fallzahl vor allem in Regionen mit hoher Bevölkerungsdichte“, erläutert Erstautor Prof. Philipp Störmann, Mitglied der DGU-Sektion Notfall-, Intensivmedizin und Schwerverletztenversorgung. Details dazu lesen Sie in unserer Top-Meldung.

Mit einem Laufkinderwagen oder Buggy zu joggen, scheint eine gute Idee für sportlich aktive Eltern zu sein. Denn ein US-Forschungsteam wies in einer Studie ein deutlich geringeres Verletzungsrisiko gegenüber „Freijoggern“ nach.

Eine weitere US-Studie konnte das „Knochendichte-Paradoxon“ bei Typ-2-Diabetikern nicht auflösen. Eine langfristige Untersuchung der Knochendichte ergab keinen Zusammenhang zwischen Knochendichte und erhöhtem Frakturrisiko bei Menschen mit Diabetes.

Eine interessante Lektüre dieser und weiterer Themen sowie eine gute Woche wünscht Ihnen 




   Ihr
   Harald Raabe

 

 
 
Mehr Schwerverletzte nach gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Stichwaffen

Mehr Schwerverletzte nach gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Stichwaffen

Laut einer Analyse aus dem TraumaRegister DGU® der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie nimmt die Anzahl Schwerverletzter aufgrund von Stichwaffen auf einem insgesamt niedrigem Niveau zu.

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Registerstudie: Pridinol überzeugt bei nächtlichen Beinkrämpfen

Real-World-Daten der neu publizierten PRISCILA-Studie sprechen eine klare Sprache: Pridinol (z. B. Myditin®) zeigte bei 1.722 Patienten eine signifikant überlegene Responserate gegenüber dem Leitlinienstandard Chinin (56,9 % vs. 48,4 %, p < 0,001). Eine starke Grundlage für Ihre Therapieentscheidung bei nächtlichen Beinkrämpfen.

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Aktualisiert: S3-Leitlinie Palliativmedizin bei nicht heilbarer Krebserkrankung

Die S3-Leitlinie „Palliativmedizin für Patient*innen mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung“ wurde umfassend aktualisiert. Neu hinzugekommen sind Kapitel zur Angehörigenbetreuung und Spiritualität.

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Studie: Kinderwagen senkt Verletzungsrisiko beim Joggen

Studie: Kinderwagen senkt Verletzungsrisiko beim Joggen

Eltern, die mit dem Kinderwagen joggen, verletzen sich deutlich seltener als Läufer ohne Wagen. Eine Studie zeigt: Hinter diesem Schutzeffekt stecken verschiedene Gründe.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Ausschließlich posteriore versus kombinierte antero-posteriore Stabilisierung bei Fragilitätsfrakturen des Beckens: Reoperationen, perioperative Belastung und radiologische Ergebnisse.
Injury 2026;57:113523.

Prädiktoren für die Schmerzheilung und funktionelle Ergebnisse nach konservativer Behandlung von Frakturen des fünften Mittelfußknochens: Eine retrospektive Kohortenstudie.
J Foot Ankle Surg 18.07.2026

Ergebnisse des distalen Femurprotheseneinsatzes: Einfluss von traumatischen versus elektiven Indikationen – Eine prospektive Single-Center-Studie am Universitätsklinikum Dresden.
PLoS One 2026;21:e0354235.

 
 

DGMKG warnt vor schweren Gesichtsverletzungen durch E-Scooter-Unfälle

Schwere Gesichtsverletzungen durch E-Scooter-Unfälle: Laut DGMKG betreffen 40 Prozent der Verletzungen den Kopf- und Gesichtsbereich. Die Fachgesellschaft mahnt zur Vorsicht – auch wenn sich die Verletzungen oft gut behandeln lassen.

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Typ-2-Diabetes: Knochenschwund keine ausreichende Erklärung für erhöhtes Frakturrisiko

Typ-2-Diabetes: Knochenschwund keine ausreichende Erklärung für erhöhtes Frakturrisiko

Menschen mit Typ-2-Diabetes haben ein erhöhtes Frakturrisiko – obwohl ihre Knochenmineraldichte häufig höher ist als bei Menschen ohne Diabetes. Eine aktuelle Analyse deutet nun darauf hin, dass auch langfristige Veränderungen der Knochenstruktur dieses Paradoxon nicht vollständig erklären können.

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PANORAMA:

Das Uniklinikum Schleswig-Holstein vermeldet eine steigende Zahl von „Avocado-Hand“-Fällen. Es wurden 80 Notaufnahmefälle aus den vergangen sechs Jahren ausgewertet.
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Fast 60 Prozent der deutschen Kliniken können kein einziges Patientenzimmer kühlen. So das Ergebnis einer Blitzumfrage.
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Der Bundesumweltminister will dem Bund mehr Handlungsspielraum beim Umgang mit Hitze geben. Der Weg dahin wäre aber gar nicht so einfach.
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Ein internationales Forschungsteam hat neue genetische Risikofaktoren identifiziert, die mit dem Fibromyalgie-Syndrom in Verbindung stehen.
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TERMINE:

31. Jahrestagung der Deutschen Assoziation für Fuß und Sprunggelenk
10.–12. September 2026
Bonn

World Spine 11
10.–12. September 2026
Homburg/Saar

Facharztseminar Orthopädie/Unfallchirurgie
10.–15. September 2026
Berlin

9. Dortmund-Düsseldorfer Gelenksymposium
11. September 2026
Düsseldorf

SEPAS Annual Meeting 2026
11. September 2026
Amsterdam (Niederlande)

 
 

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