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Montag, 13. November 2024

Liebe Leserin, lieber Leser,

in unserem besonderen Newsletter geht es dieses Mal um urologische Tumorerkrankungen.

Wir wünschen Ihnen eine aufschlussreiche Lektüre und freuen uns über Ihr Feedback unter [email protected].

Ihre Redaktion von Biermann Medizin

Heutiger Schwerpunkt: Uro-Onkologie

Beginnen wir mit dem Prostatakarzinom: Es wird immer deutlicher, dass ein PSA-Basiswert wichtige prognostische Informationen birgt. Eine große norwegische Studie hat jetzt nachgewiesen, dass sich damit das Risiko eines späteren prostatakrebsbedingten Todes vorhersagen lässt. In der Diagnostik hat sich bei der lokoregionalen Stadienbestimmung von Prostatakrebs mit mittlerem und hohem Risiko ein neuer Radiotracer der multiparametrischen Magnetresonanztomographie überlegen gezeigt.

Weniger kann manchmal mehr sein: Bei klinisch lymphknotenpositivem Blasenkrebs reichen einer aktuellen Studie zufolge drei Zyklen Induktions-Chemotherapie. Bei fortgeschrittenem Urothelkarzinom mehren sich die Therapieoptionen, unter anderem durch Antikörper-Wirkstoff-Konjugate – umso besser, wenn die Wirkung vom Expressionsniveau des Zielproteins unabhängig ist, wie dies eine Studie für Sacituzumab Govitecan gezeigt hat.

Bei fortgeschrittenem klarzelligen Nierenzellkarzinom sorgt eine Studie im „New England Journal of Medicine“ für Aufsehen: Ein Inhibitor des Hypoxie-induzierbaren Faktors 2α, Belzutifan, erzielte in einer Phase-III-Studie einen signifikanten Vorteil gegenüber Everolimus.

Mehr dazu und zu weiteren Studien finden Sie in diesem Newsletter.

 

Neueste Studien zum Thema:

 
 

PSA-Basiswert erlaubt Vorhersage des Todesrisikos durch Prostatakrebs

Mithilfe eines PSA-Basiswertes lässt sich das Risiko eines späteren Todes durch Prostatakrebs (PCa) voraussagen. Dies ergibt eine große, aktuelle Studie des norwegischen PCa-Konsortiums.

Autoren: Bjerner J et al.
Korrespondenz: Jan Oldenburg, [email protected]
Studie: Baseline Serum Prostate-specific Antigen Value Predicts the Risk of Subsequent Prostate Cancer Death-Results from the Norwegian Prostate Cancer Consortium
Quelle: Eur Urol 2024 Jul;86(1):20–26.
Web: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0302283823027914?via%3Dihub

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Pluvicto®* beim mCRPC: Verlängerte signifikant OS & rPFS1, 2

4 Monate längeres medianes OS (HR 0,62; 95%KI: 0,52-0,74; p<0,001) und 5,3 Monate längeres medianes rPFS (HR 0,40; 99,2%KI: 0,29-0,57; p<0,001) gegenüber SoC allein – das zeigte Pluvicto® + SoC in der offenen VISION-Studie bei vorbehandelten Patienten mit PSMA-positivem mCRPC.1,2

Pflichtangaben 
1. Sartor O et al. N Engl J Med. 2021;385(12):1091-1103.
2. Sartor O et al. N Engl J Med. 2021;385(12):1091-1103.Suppl.

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Prostatakrebs-Diagnostik: PET/CT mit Fluor-18-PSMA-1007 im Vergleich zu MRT überlegen

In einer prospektiven, validierenden, gepaarten Kohortenstudie der Phase II war die Positronenemissions-/Computertomographie (PET/CT) mit Fluor-18-PSMA-1007 der Magnetresonanztomographie (MRT) bei der lokoregionalen Stadienbestimmung von Prostatakrebs (PCa) überlegen. Diese Erkenntnisse unterstützen nach Ansicht der Autoren den Stellenwert der PSMA-PET im präoperativen Arbeitsablauf bei Tumoren mit mittlerem und hohem Risiko.

Autoren: Mookerji N et al.
Korrespondenz: Adam Kinnaird, [email protected]
Studie: Fluorine-18 Prostate-Specific Membrane Antigen-1007 PET/CT vs Multiparametric MRI for Locoregional Staging of Prostate Cancer
Quelle: JAMA Oncol 2024 Aug 1; 10(8):1097–1103.
Web: https://jamanetwork.com/journals/jamaoncology/fullarticle/2820678

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XTANDI™: Die 1. NHT mit Möglichkeit einer Therapie-Pause*,1

Seit kurzem ist XTANDI (Enzalutamid) auch für bestimmte Patienten mit nmHSPC zugelassen!*1 In der EMBARK-Studie gab es bei einem PSA-Wert < 0,2 ng/ml die Möglichkeit, eine Therapie-Pause einzulegen.2 Dabei zeigte XTANDI nicht nur vor, sondern auch nach der Pause ein starkes PSA-Ansprechen.#,2,3 Alles Wichtige rund um die Therapie-Pause finden Sie in unserer Kurzübersicht – hier!

Fachinformation | Referenzen & Hinweise
MAT-DE-XTD-2024-00255| Erstellt: Okt 2024

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Klinisch lymphknotenpositiver Blasenkrebs: Drei Zyklen Induktions-Chemotherapie reichen

Ein internationales Medizinerteam hat die optimale Anzahl von Zyklen der Induktionschemotherapie untersucht, die erforderlich sind, um ein pathologisches Ansprechen bei Patienten mit klinisch lymphknotenpositivem (cN+) Blasenkrebs (BCa) zu erreichen. Ihr Ergebnis: 3 Zyklen reichen.

Autoren: von Deimling M et al.
Korrespondenz: Shahrokh F. Shariat, [email protected]
Studie: The optimal number of induction chemotherapy cycles in clinically lymph node-positive bladder cancer
Quelle: BJU Int 2024 Jul;134(1):119–127.
Web: https://bjui-journals.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/bju.16319

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Langzeitdaten mit Avelumab: Lebensqualität bleibt erhalten1

Die im Februar auf dem Amerikanischen Kongress für Uro-Onkologie präsentierten Langzeit-Follow-up und Real-World-Studienergebnisse zu Avelumab1-5 bestätigten Wirksamkeit & Verträglichkeit der Therapiesequenz für eine heterogene Patientengruppe2-4 bei Erhalt der Lebensqualität.1 Auch zeigten sie bei angeschlossener 2L ADC-Therapie ein mögliches Gesamtüberleben von >40 Monaten ab 1L CTx.*

Referenzen

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Sacituzumab Govitecan wirkt bei fortgeschrittenem Urothelkarzinom unabhängig vom Trop-2-Expressionsniveau

Sacituzumab Govitecan (SG), ein Antikörper-Wirkstoff-Konjugat, welches gegen das Trophoblastenzelloberflächenantigen 2 (Trop-2) gerichtet ist, ist bei Patienten mit fortgeschrittenem Urothelkarzinom (UC) laut einer aktuellen Studie wirksam, unabhängig davon, wie stark Trop-2 exprimiert wird.

Autoren: Loriot Y et al.
Korrespondenz: Yohann Loriot, [email protected]
Studie: Sacituzumab Govitecan Demonstrates Efficacy across Tumor Trop-2 Expression Levels in Patients with Advanced Urothelial Cancer
Quelle: Clin Cancer Res 2024 Aug 1; 30(15):3179–3188.
Web: https://aacrjournals.org/clincancerres/article-abstract/30/15/3179/746582/Sacituzumab-Govitecan-Demonstrates-Efficacy-across?redirectedFrom=fulltext

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Nierenzellkarzinom: Belzutifan erreicht Vorteile im Vergleich zu Everolimus

Belzutifan, ein Inhibitor des Hypoxie-induzierbaren Faktors 2α, hat in einer multizentrischen, offenen, aktiv kontrollierten Phase-III-Studie einen signifikanten Vorteil gegenüber Everolimus in Bezug auf das progressionsfreie Überleben (PFS) und das objektive Ansprechen (OR) gezeigt. Die Patienten litten unter einem fortgeschrittenen klarzelligen Nierenzellkarzinom (RCC) und hatten zuvor Immuncheckpoint- und antiangiogene Therapien erhalten. Der Wirkstoff wurde mit keinen neuen Sicherheitssignalen in Verbindung gebracht.

Autoren: Choueiri TK et al.
Korrespondenz: Toni K Choueiri, [email protected]
Studie: Belzutifan versus Everolimus for Advanced Renal-Cell Carcinoma
Quelle: N Engl J Med 2024 Aug 22;391(8):710–721.
Web: https://www.nejm.org/doi/10.1056/NEJMoa2313906

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Preview:

Inzidenz und Mortalität von Prostatakrebs in Europa und Auswirkungen von Screening-Aktivitäten: Eine bevölkerungsbasierte Studie (BMJ 2024 Sep 4:386:e077738)

Ergebnisse nach vier Jahren Prostatakrebs-Screening mit PSA und MRT
(N Engl J Med 2024;391:1083-1095)

Standard- oder erweiterte Lymphadenektomie bei muskelinvasivem Blasenkrebs 
(N Engl J Med 2024;391:1206-1216)

 

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