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Liebe Leserin, lieber Leser,
in unserem besonderen Newsletter geht es dieses Mal um urologische Tumorerkrankungen.
Wir wünschen Ihnen eine aufschlussreiche Lektüre und freuen uns über Ihr Feedback unter [email protected].
Ihre Redaktion von Biermann Medizin
Heutiger Schwerpunkt: Uro-Onkologie
Beginnen wir mit dem Prostatakarzinom: Es wird immer deutlicher, dass ein PSA-Basiswert wichtige prognostische Informationen birgt. Eine große norwegische Studie hat jetzt nachgewiesen, dass sich damit das Risiko eines späteren prostatakrebsbedingten Todes vorhersagen lässt. In der Diagnostik hat sich bei der lokoregionalen Stadienbestimmung von Prostatakrebs mit mittlerem und hohem Risiko ein neuer Radiotracer der multiparametrischen Magnetresonanztomographie überlegen gezeigt.
Weniger kann manchmal mehr sein: Bei klinisch lymphknotenpositivem Blasenkrebs reichen einer aktuellen Studie zufolge drei Zyklen Induktions-Chemotherapie. Bei fortgeschrittenem Urothelkarzinom mehren sich die Therapieoptionen, unter anderem durch Antikörper-Wirkstoff-Konjugate – umso besser, wenn die Wirkung vom Expressionsniveau des Zielproteins unabhängig ist, wie dies eine Studie für Sacituzumab Govitecan gezeigt hat.
Bei fortgeschrittenem klarzelligen Nierenzellkarzinom sorgt eine Studie im „New England Journal of Medicine“ für Aufsehen: Ein Inhibitor des Hypoxie-induzierbaren Faktors 2α, Belzutifan, erzielte in einer Phase-III-Studie einen signifikanten Vorteil gegenüber Everolimus.
Mehr dazu und zu weiteren Studien finden Sie in diesem Newsletter.
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