PKV: Vertrag regelt Versorgung mit Gentherapie28. April 2020 Foto: ©S.Kobold – stock.adobe.com Der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) hat mit dem Pharmaunternehmen AveXis, einer Tochtergesellschaft der Novartis Pharma AG, einen Versorgungsvertrag für die Behandlung von Kindern mit Spinaler Muskelatrophie (SMA) vereinbart. Der Vertrag schaffe die Voraussetzungen dafür, dass unmittelbar nach der im Juni erwarteten europäischen Zulassung des Gentherapeutikums Zolgensma® die Versorgung privatversicherter Patienten gewährleistet sei, erklärte der Verband. Der Vertrag sieht die Versorgung erkrankter Babys in hochspezialisierten Zentren mit Erfahrung in der Behandlung pädiatrischer neuromuskulärer Erkrankungen vor. Er enthält außerdem eine erfolgsorientierte Erstattungsvereinbarung, die angesichts der Besonderheiten einer Gentherapie zur einmaligen Applikation geboten sei, erklärte der Verband. PKV-Verbandsdirektor Florian Reuther verwies auf die großen Versorgungsvorteile des Medikaments, das in den USA bereits zugelassen ist. „Mit dem Vertrag haben wir Rechtssicherheit und können für unsere Versicherten die hohe Qualität in der Versorgung gewährleisten.“
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