Plattenepithelkarzinome des Ösophagus: Sicherheit wiederholter endoskopischer Submukosadissektionen27. Februar 2026 Ösophaguskarzinom (Abbildung: © Anna/stock.adobe.com Wiederholte endoskopischer Submukosadissektionen (ESDs) haben laut einer neuen Studie akzeptable klinische Outcomes bei rezidivierenden Plattenepithelkarzinomen des Ösophagus zur Folge. US-Forscher haben die ESD bei Läsionen des Plattenepithelkarzinoms des Ösophagus im Frühstadium (ESCC) auf Narben aus vorhergehenden ESDs bewertet. Im Mittelpunkt standen Wirksamkeit und Sicherheit. Obwohl eine solcher Eingriff technisch herausfordernd sein und eine Bandbreite von Nebenwirkungen mit sich bringen können, scheine es sich um eine praktikable endoskopische Option zu handeln, meinen die Autoren. Auf der Grundlage einer systematische Literatursuche identifizierten die Autoren dafür Studien zur wiederholten ESD bei rezidivierendem ESCC in der Nähe früherer ESD-Narben. Primäre Endpunkte waren die En-bloc-Resektion und die vollständige Resektion. Sekundäre Endpunkte umfassten unerwünschte Ereignisse (Perforation, Striktur, Blutung) und Rezidive. Die Metaanalyse wurde unter Verwendung eines Random-Effects-Modells durchgeführt, und die Heterogenität mit I2-Statistiken bewertet. Die wiederholte ESD zeigte akzeptable klinische Ergebnisse bei rezidivierendem ESCC. Trotz technischer Herausforderungen und Schwankungen hinsichtlich der unerwünschten Ereignisse scheint sie eine praktikable endoskopische Option zu sein, wobei die Notwendigkeit weiterer Forschung zur Optimierung der Ergebnisse von den Studienautoren betont wird. Die Experten analysierten fünf Studien mit 232 Patienten (Durchschnittsalter 69,4 Jahre; 85,35 % männlich) und 258 Läsionen. Die gepoolte En-bloc-Resektionsrate betrug 90,07 Prozent (95 %-KI 82,46–95,70; I2=67,77 %) und die vollständige Resektionsrate 79,59 Prozent (95 %-KI 67,71–89,31; I2=66,93 %). Weiterhin umfasste die Rate unerwünschter Ereignisse Perforationen bei 5,21 Prozent, Strikturen bei 10,26 Prozent und verzögerte Blutungen bei 4,05 Prozent. Die Rezidivrate nach wiederholter ESD lag bei 8,60 Prozent (95 %-KI 3,08–16,53; I2=72,66 %). (bi)
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