Prävention prä- und postpartaler Harninkontinenz: IQWiG veröffentlicht Vorbericht5. Januar 2026 Foto: © choi_-nikolai/stock.adobe.com Im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) prüft das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) derzeit den Nutzen eines Beckenbodentrainings in der Schwangerschaft zur Prävention von prä- und postpartaler Harninkontinenz. Die Wissenschaftler vergleichen dabei das Beckenbodentraining in der Schwangerschaft mit anderen in Deutschland verfügbaren Maßnahmen zur Prävention von Harninkontinenz – beziehungsweise zu keinen präventiven Maßnahmen bei schwangeren Frauen ohne Symptome einer Harninkontinenz. Das IQWiG hat nun die vorläufigen Bewertungsergebnisse veröffentlicht. Ziel ist es, wichtige Argumente oder Hinweise aus der Fachöffentlichkeit und von allen Interessierten mit einzubeziehen, heißt es in der aktuellen Pressemitteilung. Ablauf der Berichterstattung Den Berichtsplan für dieses Projekt hatte das IQWiG am 01.07.2025 veröffentlicht. Schriftliche Stellungnahmen zum Vorbericht können bis 27.01.2026 eingereicht werden. Sofern diese Fragen offenlassen, werden die Stellungnehmenden zu einer mündlichen Erörterung voraussichtlich am 10.02.2026 eingeladen. Im Anschluss wird der Abschlussbericht zum Projekt erstellt, teilt das Institut mit.
Mehr erfahren zu: "Studie zu Schwangerschaftsübelkeit deckt sechs neue genetische Zusammenhänge auf" Studie zu Schwangerschaftsübelkeit deckt sechs neue genetische Zusammenhänge auf Eine neue Studie identifizierte insgesamt zehn Gene, die mit der schwersten Form der Schwangerschaftsübelkeit, der Hyperemesis gravidarum, in Verbindung stehen. Sie liefert Hinweise auf zugrundeliegende biologische Mechanismen und potenzielle neue […]
Mehr erfahren zu: "Krebsmedikament könnte IVF-Erfolgsrate bei Frauen mit geringer ovarieller Reserve verbessern" Krebsmedikament könnte IVF-Erfolgsrate bei Frauen mit geringer ovarieller Reserve verbessern Forscher haben herausgefunden, dass die zusätzliche Gabe von Letrozol (einem häufig in der Brustkrebstherapie eingesetzten Medikament) zu einem Standard-Hormonprotokoll der In-vitro-Fertilisation (IVF) die Wahrscheinlichkeit einer Lebendgeburt bei Frauen mit eingeschränkter […]
Mehr erfahren zu: "Tuberkulose in Schwangerschaft und Wochenbett möglicherweise unterschätzt" Tuberkulose in Schwangerschaft und Wochenbett möglicherweise unterschätzt Das Risiko für Tuberkulose in Schwangerschaft und Wochenbett wird offenbar deutlich unterschätzt. Eine Modellierungsstudie zeigt ein erhöhtes Erkrankungsrisiko, insbesondere bei Frauen mit HIV.