Projekt Dissolve-E: Startschuss für digitalisierte Leitlinien fällt14. Februar 2024 Foto: Suelzengenappel/stock.adobe.com Das Digitalisierungsprojekt des Instituts für Medizinisches Wissensmanagement der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF-IMWi) soll Leitlinienwissen verfügbar und leichter nutzbar machen. „Mit der Förderzusage für unseren Projektantrag beim Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses haben wir den entscheidenden Schritt in Richtung digitales Leitlinienwissen getan”, erklärt die Leiterin des AWMF-IMWi, Prof. Ina Kopp. „Digital auslesbare Leitlinien bergen ein großes Potenzial, die medizinische Versorgung effektiv und nachhaltig zu verbessern“, ergänzt der Präsident der AWMF, Prof. Rolf-Detlef Treede. Offiziell beginnt das Projekt Dissolve-E im April 2024. Am 2. Mai 2024 veranstaltet die AWMF ein virtuelles Symposium zum Projektstart. Das Symposium wird eine Plattform bieten, um die Ziele, den Umfang und die erwarteten Fortschritte des Projekts aufzuzeigen und interessierte Kreise in die Entwicklung einzubinden. Die AWMF lädt Expertinnen und Experten, Interessierte aus der medizinischen Fachwelt und die Öffentlichkeit ein teilzunehmen, um die Digitalisierung im Gesundheitswesen mitzugestalten. „Voraussetzung für die Nachhaltigkeit des Projekts ist die Schaffung eines tragfähigen Datenmodells und offener Schnittstellen. Daher ist von Beginn an eine enge Zusammenarbeit mit national und international wegweisenden Partnern essenziell. Entsprechend breit ist das Forschungsteam aufgestellt“, erklärt Prof. Kopp. Zusätzlich unterstützen Fachgesellschaften in der AWMF die Projektentwicklung mit ihrem fachlichen und technischen Wissen. Mit dem Projekt Dissolve-E nimmt die AWMF eine Vorreiterrolle bei der Digitalisierung vertrauenswürdigen medizinischen Wissens ein. Eine konsequente Umsetzung dieser wegweisenden Maßnahmen wird die Wissensvermittlung in die medizinische Praxis verbessern und trägt zu einer höheren Qualität der Gesundheitsversorgung bei. Das Projekt Dissolve-E wird gefördert durch den Innovationsfonds beim G-BA. Konsortialpartner im Projekt Dissolve-E aQua – Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen GmbH, Berlin Institute of Health (BIH) an der Charité, das Freiburg GRADE-Center /Cochrane -Deutschland (vertreten durch das Institut für Evidenz in der Medizin (IfEM), Universitätsklinikum Freiburg), Universitätsmedizin Greifswald, Klinik für Anästhesie, Intensiv- Notfall- und Schmerzmedizin Deutsche Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung (DGfW). Kooperationspartner im Projekt Dissolve-E Programm für Nationale VersorgungsLeitlinien (NVL) von Bundesärztekammer (BÄK), Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und AWMF, vertreten durch das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) Leitlinienprogramm Onkologie (OL) von AWMF, Deutsche Krebsgesellschaft e.V. (DKG), Deutsche Krebshilfe (DKH), vertreten durch das OL-Office Clinical Guidelines Services GmbH GRADEpro Guideline Development Tool, vertreten durch Evidence Prime Inc. MAGICapp, vertreten durch MAGIC Evidence Ecosystem Foundation HL7 Deutschland, Computable Publishing LLC als Verbindung zu EBMonFHIR, Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) Howto Health GmbH (Service-Provider des Leitlinienregisters der AWMF)
Mehr erfahren zu: "Gassen zum BStabG: „Wir werden eine Zäsur in der Versorgung Gesetzlich Krankenversicherter erleben“" Gassen zum BStabG: „Wir werden eine Zäsur in der Versorgung Gesetzlich Krankenversicherter erleben“ Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. Andreas Gassen, hat das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) auf der KBV-Vertreterversammlung in Berlin scharf kritisiert.
Mehr erfahren zu: "„Die Praxen müssen die Hoheit über ihre Terminorganisation behalten“" „Die Praxen müssen die Hoheit über ihre Terminorganisation behalten“ Eine Digitalisierung, die Praxen entlastet und die Versorgung verbessert, forderte Dr. Sibylle Steiner, Mitglied des Vorstands der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), auf der KBV-Vertreterversammlung in Berlin am 4. September.
Mehr erfahren zu: "Hofmeister auf der KBV-Vertreterversammlung: „Praxen schaffen Arbeitsplätze und Kaufkraft“" Hofmeister auf der KBV-Vertreterversammlung: „Praxen schaffen Arbeitsplätze und Kaufkraft“ Die volkswirtschaftliche Bedeutung von Arzt-Praxen hat der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. Stephan Hofmeister, auf der KBV-Vertreterversammlung in Berlin hervorgehoben.