Teilnehmende gesucht für Studien zur Rückengesundheit26. Juni 2025 Peakstock – stock.adobe.com Auf einer Online-Plattform wird unter Leitung der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie der Ruhr-Universität Bochum im St. Josef Hospital ein Panel aufgebaut, über das Forschende mögliche Teilnehmende für Online-Umfragen kontaktieren können. Fast alle hatten schonmal „Rücken“: Woher kommen solche Beschwerden? Wie kann man sie vermeiden? Wie behandeln? Um solche Fragen zu klären, führen Forschende Studien durch, für die sie möglichst viele und möglichst unterschiedliche Teilnehmende brauchen. Wer Lust hat, die Forschung zu unterstützen, ist eingeladen, sich bei www.mein-ruecken-und-ich.de zu registrieren. Rund 1700 Menschen haben sich schon auf der Plattform eintragen; es sollen aber noch viel mehr werden. „Wir sprechen alle ab 18 Jahren an, egal ob sie Rückenbeschwerden kennen oder nicht, egal wo sie wohnen“, sagt Prof. Tobias Schulte, der das Non-Profit-Projekt ins Leben gerufen hat. Die Registrierung erfordert ausreichende Deutschkenntnisse und eine Mailadresse. Wer mitmachen möchte, gibt seine persönlichen Daten ein, die selbstverständlich pseudonymisiert und datenschutzkonform gespeichert werden. Echte Versorgungsforschung Forschende, die eine Umfrage machen möchten, können die Datenbank dann nach verschiedenen Kriterien filtern und mögliche Ansprechpersonen direkt per Mail einladen, an einer passenden Umfrage teilzunehmen. „Das ermöglicht es uns, echte Versorgungsforschung zu betreiben und mit großen Kohorten zu arbeiten“, erklärt Schulte. Registrierte Personen können jeweils bei einer Einladung entscheiden, ob sie an der entsprechenden Studie teilnehmen oder auch nicht. Kooperationspartner. Beteiligt sind unter anderen Prof. Sigrid Elsenbruch und Prof. Monika Hasenbring von der Abteilung Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie der Ruhr-Universität Bochum, Prof. Petra Platen vom Lehrstuhl Sportmedizin und Sporternährung der Ruhr-Universität Bochum und Prof. Nina Timmesfeld von der Abteilung für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie der Ruhr-Universität Bochum. Unterstützt wird das Projekt zudem von Prof. Meinald Thielsch von der Arbeits- und Umweltpsychologie der Bergischen Universität Wuppertal und vom Rheumazentrum Ruhrgebiet.
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