Traunstein: Urologie-Pionier in den Ruhestand verabschiedet24. Juli 2023 Josef Schuhbeck (3.v.l.) mit seinen Nachfolgern in der Urologie: Boris Schlenker, Patrick Weidlich, Dirk Zaak (v.l.). Foto: Klinikum Traunstein Dr. Josef Schuhbeck, langjähriger Chefarzt am Klinikum Traunstein (Bayern), ist im Rahmen einer Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet worden. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Uwe Gretscher sagte in seiner Rede, er habe Schuhbeck als „Pionier und Wegbereiter für Neuerungen“ kennengelernt, der heute auf ein „bemerkenswertes Lebenswerk“ zurückschauen könne. Als Mentor und Netzwerker habe Schuhbeck „mit großem Weitblick“ auch das Zukunfts-Thema Robotik für das Klinikum Traunstein auf den Weg gebracht. Mit Prof. Boris Schlenker stehe jetzt ein ausgewiesener Experte als Nachfolger zur Verfügung. An gemeinsame Anekdoten aus Schuhbecks Zeit der Weiterbildung zum Urologen am Universitätsklinikum Erlangen erinnerte Prof. Wolfgang Rösch, Chefarzt der Kinderurologie Regensburg. Um den geschätzten Ruheständler sei ihm nicht bange. Schließlich warteten auf diesen noch Einsätze für die Organisation „Urologen für Afrika“ in Ghana, die Bezwingung des Aconcagua-Gipfels in Argentinien oder Aufgaben als „Hobby-Jäger“, Jagdvorstand und Chef der Waldbauern. Schuhbecks langjähriger Chefarztkollege und Partner in der urologischen Praxis im Praxiszentrum Traunstein, Prof. Dirk Zaak, betonte, Schuhbeck habe nicht zuletzt den Grundstein für das Praxiszentrum gelegt, das „bis heute als Symbol für Innovation, Mut und Risikobereitschaft des Bauherrn“ stehe. Schuhbeck selbst blickte mit einem Tropfen Wehmut auf die erfüllte Zeit als Urologe zurück. Er beende seine ärztliche Tätigkeit jetzt, „wo’s am schönsten ist“, nicht aus Amtsmüdigkeit, sondern weil er zusammen mit seiner Frau noch die Dinge machen wolle, „die mehr Zeit und auch körperliche Fitness erfordern“. (Kliniken Südostbayern / ms)
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