Typ-2-Diabetes: Wie Insulin, Zink und pH-Wert schädliche Proteine blockieren27. August 2024 Foto: © PRO-Balance/stock.adobe.com Eine neue Studie der Florida State University, USA, zeigt, wie Zink, pH-Werte und Insulin zusammenwirken, um die Bildung von Eiweißklumpen zu verhindern, die zur Entstehung von Typ-2-Diabetes beitragen. Die Studie konzentriert sich auf das Zusammenspiel zwischen Insulin und dem Hormon Amylin oder Human Islet Amyloid Polypeptide (IAPP). Die Ergebnisse der Studie wurden in der Fachzeitschrift „Communications Biology“ veröffentlicht. „Im Kern unserer Forschung wollen wir die komplexen Auswirkungen von Insulin auf die Aggregation von Amylin und die daraus resultierende Toxizität verstehen“, kommentiert Prof. Ayyalusamy Ramamoorthy, der die Studie leitete. „Dies sind Faktoren, die für das Verständnis der Pathophysiologie des Typ-2-Diabetes entscheidend sind“, fügt er hinzu. Verbesserung der Schutzfunktion von Insulin im Fokus Das Besondere an dieser Studie ist nach Angaben der Autoren ihr Ansatz zur Verbesserung der Schutzfunktion von Insulin gegen die schädlichen Auswirkungen von IAPP. „Amylin wird in der Bauchspeicheldrüse zusammen mit Insulin produziert und neigt dazu, zu Aggregaten zu verklumpen, die als Amyloid bezeichnet werden“, erklärt Sam McCalpin, ein Post-Doktorand im Labor von Ramamoorthy. „Sie ähneln den Plaques, die sich im Gehirn bei der Alzheimer- oder Parkinson-Krankheit bilden“, ergänzt er. Die Forscher sind an der Entwicklung von Medikamenten interessiert, die diese Plaques auflösen oder ihre Bildung verhindern. Bei Menschen mit Typ-2-Diabetes neigt Amylin dazu, sich zu schädlichen Amyloid-Plaques zu verklumpen und die für die Hormonproduktion zuständigen Inselzellen zu zerstören. Insulin erweise sich hier als potenzielle Lösung, da es die Aggregation von Amylin verhindern kann: „Es gibt Hinweise darauf, dass Insulin helfen kann, aber es ist nicht stark genug, um Typ-2-Diabetes direkt zu beeinflussen“, sagte McCalpin. „Deshalb wollen wir Insulin als Modell verwenden, um in Zukunft wirksamere Behandlungen zu entwickeln“, fügt er hinzu.
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