Übersichtsarbeit: Was Immun-Checkpoint-Inhibitoren fürs Herz bedeuten8. Februar 2024 Symbolbild: ©Adisak/stock.adobe.com Ein internationales Forschungsteam gibt in „Nature Reviews Cardiology“ einen Überblick über die bisher verfügbaren Daten zu den vielfältigen kardialen Fehlfunktionen, die im Zusammenhang mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren auftreten können. Die Immun-Checkpoint-Inhibitoren haben zu großen Fortschritten in der Krebstherapie geführt. Sie können aber auch unerwünschte Nebenwirkungen hervorrufen und beispielsweise eine Entzündung des Herzmuskels oder Herzversagen verursachen. Neuere Daten weisen auch auf beschleunigte Artherosklerosen und Herzschwächen hin, die nicht durch eine Herzmuskelentzündung ausgelöst werden. Das aktuelle Review fasst die bisherigen Erkenntnisse übersichtlich zusammen. Außerdem beschreiben die Studienautoren, wie sich die Signalwege im Herzen verändern und die Inhibitoren zukünftig auch zur Behandlung von Herzinsuffizienz eingesetzt werden könnten. „Schon lange ist bekannt, dass Entzündungsreaktionen zur Entwicklung einer Herzinsuffizienz beitragen, aber man konnte die entzündungsfördernden Signalwege bisher nicht therapeutisch beeinflussen. Immun-Checkpoints könnten ein vielversprechender Ansatz für neue kardiologische Behandlungsstrategien sein“, erklärt Prof. Tienush Rassaf, Direktor des Westdeutschen Herz- und Gefäßzentrum Essen (WHGZ) am Universitätsklinikum Essen und Wissenschaftler an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen, der als Co-Autor am Übersichtsartikel beteiligt ist.
Mehr erfahren zu: "Boehringer Ingelheim stoppt Investitionen in Deutschland" Boehringer Ingelheim stoppt Investitionen in Deutschland 900 Millionen Euro, die eigentlich für hiesige Standorte des Pharma-Konzerns Boehringer Ingelheim vorgesehen waren, werden nun in anderen Weltregionen investiert. Der Unternehmenschef wählt klare Worte.
Mehr erfahren zu: "Melanom: Catestatin reduziert Tumorwachstum im Mausmodell" Melanom: Catestatin reduziert Tumorwachstum im Mausmodell Forschende der University of California San Diego (USA) identifizieren eine neue potenzielle Therapie, die das Wachstum des Melanoms verlangsamen und Arzneimittelresistenz umkehren könnte.
Mehr erfahren zu: "ECO 2026: Wechsel auf Orforglipron als wirksame Erhaltungstherapie" Weiterlesen nach Anmeldung ECO 2026: Wechsel auf Orforglipron als wirksame Erhaltungstherapie Adipöse Menschen, die unter Tirzepatid oder Semaglutid deutlich an Gewicht verlieren, können diesen Gewichtsverlust durch einen Wechsel auf den oralen GLP-1-Rezeptoragonist (GLP-1-RA) Orforglipron weitgehend aufrechterhalten. Das legen die Ergebnisse der […]