Uropathologie-Preis zum Thema Kastrationsresistenz beim Prostatakarzinom10. Januar 2022 Preisträger Frank F. Dreßler. Foto: Universität zu Lübeck Dr. Franz F. Dreßler, Lübeck, ist für seine Forschung zur Kastrationsresistenz beim Prostatakarzinom mit dem Uropathologie-Preis 2021 ausgezeichnet worden. Für seine Forschungsarbeit “Proteomische Cluster als unabhängige Prädiktoren der Progession zum Kastrationsresistenten Prostatakarzinom” erhielt Dreßler den Preis im Rahmen des 12. Symposiums Urologische Forschung der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) Ende November 2021 in Berlin. Der Mediziner forscht an der Universität zu Lübeck und ist als Assistenzarzt am Institut für Pathologie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Lübeck, unter der Leitung von Prof. Sven Perner tätig. Der Uropathologie-Preis 2021 ist eine Auszeichnung der Arbeitsgruppe Urologische Forschung der DGU und der Arbeitsgruppe Uropathologie der Deutschen Gesellschaft für Pathologie. Gemeinsam mit Dr. Anne Offermann (ebenfalls Institut für Pathologie) und Dr. Marie Roesch (Klinik für Urologie UKSH Lübeck) sowie Prof. Timo Gemoll (Translationale Chirurgische Onkologie und Biobanking, Klinik für Chirurgie, UKSH Lübeck) identifizierte Dreßler eine Proteinsignatur aus massenspektrometrischen Proteomdaten, welche in retrospektiven Daten den Progress zur Kastrationsresistenz als unabhängiger Parameter vorhersagen konnte. (Universität zu Lübeck / ms)
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