USPSTF: Keine Empfehlung für Screening auf Vaginose bei asymptomatischen Schwangeren8. April 2020 Foto: nadya_il / Pixabay Die US Preventive Services Task Force (USPSTF) sieht derzeit keine Hinweise dafür, Schwangere generell auf bakterielle Vaginose zu testen, wenn sie nicht durch andere Faktoren ein erhöhtes Risiko für eine Frühgeburt besitzen. Daher spricht sie sich gegen ein Screening bei asymptomatischen Frauen aus. Tritt eine bakterielle Vaginose während einer Schwangerschaft auf, kann es das Risiko für verschiedene Komplikaitonen erhöhen, wie etwa Frühgeburt oder postpartale Endometritis. Die USPSTF ging der Frage nach, welche Nutzen und Risiken aktuelle Screeningverfahren haben. Dabei kamen sie zu dem Schluss, dass asymptomatische Schwangere nicht von Tests auf bakterielle Vaginose profitieren, wenn sie kein weiteres Risiko für eine Frühgeburt aufwiesen. Asymptomatische Schwangere, die dagegen ein höheres Risiko für eine Frühgeburt besitzen, könnten unter Umständen von einem Screening profitieren. Allerdings ließe die gegenwärtige Evidenzlage eine eindeutige Empfehlung nicht zu, moniert die USPSTF. Der genaue Wortlaut der Ergebnisse kann in der JAMA-Veröffentlichung (siehe Link unten) nachgelesen werden.
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