DGKJ, DGPI und BVKJ begrüßen Stiko-Empfehlung22. November 2022 Foto: © fernando zhiminaicela – Pixabay Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infekltiologie und der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) begrüßen die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission zur Impfung von Kinder im Alter von sechs Monaten bis vier Jahren, relativieren aber den Passus zur Frühgeburtlichkeit. Mit der Zulassung der mRNA-Impfstoffe für Kinder im Alter von sechs Monaten bis vier Jahren stehe “erfreulicherweise auch für diese Altersgruppe ein Impfstoff zur Verfügung”, erklärten die drei Organisationen in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Nach sorgfältiger Auswertung der zur Verfügung stehenden Daten habe die STIKO ihre COVID-19-Impfempfehlungen aktualisiert und eine Impfempfehlung bei Kindern der genannten Altersgruppe mit Vorerkrankungen aufgrund eines annehmbar erhöhten Risikos für einen schweren COVID-19-Verlauf ausgesprochen. Die DGKJ, DGPI und der BVKJ unterstützten die aktualisierten Empfehlungen der STIKO mit allem Nachdruck. “In der Bewertung der relevanten Vorerkrankungen möchten wir allerdings darauf hinweisen, dass der Risikofaktor „Frühgeburtlichkeit bei Kindern im Alter unter zwei Jahren“ zu weit gefasst erscheint. Etwa zehn Prozent aller Kinder in Deutschland werden ‘zu früh’, also vor Vollendung von 37 Schwangerschaftswochen geboren. Ein relevant erhöhtes Risiko ergibt sich in Ergänzung zu den weiteren, von der STIKO beschriebenen Risikofaktoren allerdings annehmbar nur für sehr unreife Frühgeborene (< 32. Schwangerschaftswoche) und Frühgeborene mit schweren Lungenerkrankungen”, erklärten DGKJ, DGPI und BVKJ.
Mehr erfahren zu: "S3-Leitlinie zu Alopecia areata: Klare Empfehlungen für Diagnostik und Therapie" S3-Leitlinie zu Alopecia areata: Klare Empfehlungen für Diagnostik und Therapie Die neue Leitlinie zu Alopecia areata gibt Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie nach Altersgruppen und Schweregrad, um die bislang sehr heterogene und für die betroffenen Patienten nicht zufriedenstellende Versorgung zu […]
Mehr erfahren zu: "Neuer Ansatz gegen Abwehrreaktion nach Stammzelltransplantation" Neuer Ansatz gegen Abwehrreaktion nach Stammzelltransplantation Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) fördert die multizentrische Studie CURE-GvHD unter Leitung des Uniklinikums Erlangen mit 2,5 Mio. Euro aus Mitteln des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Geprüft […]
Mehr erfahren zu: "Rollenspiele im Kleinkindalter fördern die spätere psychische Gesundheit" Rollenspiele im Kleinkindalter fördern die spätere psychische Gesundheit Kinder, die bereits im Kleinkindalter die Fähigkeit zum Rollenspiel zeigen, weisen laut einer neuen interdisziplinären Studie der Universität Sydney (Australien) in der Grundschule deutlich weniger emotionale Probleme und Verhaltensauffälligkeiten auf.