Hilfsangebote für Familien mit schwerkranken Kindern30. November 2023 Titelbild zum Film Hospizarbeit und Kinderpalliativversorgung. (Foto: Kinderpalliativzentrum) Ein Film der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln am Universitätsklinikum Witten/Herdecke zur Palliativversorgung fasst die nächsten Schritte nach der Diagnose für Familien zusammen. Wenn das eigene Kind schwer, vielleicht sogar lebensbedrohlich erkrankt ist, ist das Familienleben oft von Angst und Unsicherheit geprägt. Wie kann diese für alle Familienmitglieder lebensverändernde Situation bewältigt werden? Wo bekommen Betroffene Hilfe und was sind die nächsten Schritte nach der Diagnose? Antworten liefert ein fünfminütiges, animiertes Erklärvideo, das unter der Leitung von Prof. Boris Zernikow, Lehrstuhlinhaber für Kinderschmerztherapie und Pädiatrische Palliativmedizin der Universität Witten/Herdecke (UW/H) und Chefarzt an der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln, entstanden ist. Leicht verständlich und anschaulich werden so die Angebote für Familien zusammengefasst. „Unser Film über Hospizarbeit und Palliativversorgung für Kinder und Jugendliche wertschätzt die besondere Rolle der Familie. Gleichzeitig gibt er wertvolle Hinweise, wo Betroffene Hilfe erhalten können. Die Botschaft ist klar und eindeutig: Wir als professionelle und ehrenamtliche Helfer:innen stehen betroffenen Familien zur Seite“, erklärt Zernikow. Der Film wurde in Kooperation mit dem Deutschen Kinderhospizverein, dem Deutschen Hospiz- und Palliativ-Verband (DHPV), der Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), dem Bundesverbandes Kinderhospiz und der Deutschen Kinder Palliativ-Stiftung gedreht und vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend finanziert. Ab sofort ist der Film auf den Homepages aller Kooperationspartner sowie auf Youtube zu sehen.
Mehr erfahren zu: "Frühe Unterbringung im Heim senkt die Lebenserwartung" Frühe Unterbringung im Heim senkt die Lebenserwartung Wer in den 1950er-Jahren als Säugling in einem Heim untergebracht wurde, hat eine deutlich kürzere Lebenserwartung als die Allgemeinbevölkerung, wie eine Langzeitstudie aus der Schweiz zeigt. Die Ergebnisse liefern damit […]
Mehr erfahren zu: "Beruhigungsmittel in der Schwangerschaft nicht mit psychiatrischen Störungen bei Kindern assoziiert" Beruhigungsmittel in der Schwangerschaft nicht mit psychiatrischen Störungen bei Kindern assoziiert Eine südkoreanische Studie, die im Fachjournal „BMJ“ veröffentlicht wurde, fand kein erhöhtes Risiko für psychiatrische oder neurologische Entwicklungsstörungen wie ADHS und Autismus bei Kindern, deren Mütter während der Schwangerschaft Beruhigungsmittel […]
Mehr erfahren zu: "Typ-1-Diabetes: Fr1da-Studie dehnt Früherkennung auf zwölf Bundesländer aus" Typ-1-Diabetes: Fr1da-Studie dehnt Früherkennung auf zwölf Bundesländer aus Im Rahmen der Fr1da–Studie, die von Forschenden am Institut für Diabetesforschung bei Helmholtz Munich geleitet wird, können Familien ihre Kinder im Alter von zwei bis zehn Jahren auf ein Frühstadium […]