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Liebe Leserinnen und Leser,
verfeinerte Messmethoden erlauben es, neurodegenerative Erkrankungen nicht mehr nur über den Liquor, sondern auch im Blut nachzuweisen. Als vielversprechende Biomarker hierfür haben sich in den vergangenen Jahren das Protein der Neurofilament-Leichtkette (NfL), das saure Gliafaserprotein (GFAP) und phosphoryliertes Tau 181 (pTau 181) erwiesen.
Eine Erkrankung, für deren Diagnose mit Nachdruck nach entsprechenden Biomarkern gesucht wurde, ist die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS). Ein französisches Forscherteam hat nun untersucht, welche Blutbiomarker am besten geeignet sind, um ALS zu erkennen und zu überwachen. Dabei erwies sich NfL als zuverlässiger Marker – und das nicht nur hinsichtlich der Diagnosegenauigkeit, sondern auch mit Blick auf Differenzialdiagnosen und die Prognose der Patienten. Diese Befunde blieben auch mit den verschiedenen Testverfahren konsistent, was nach Ansicht der Forschenden die Robustheit des Biomarkers für die Diagnose und das Management der ALS bestätigt.
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