Ausgabe 07/2025

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Mittwoch, 12. Februar 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

im Vorfeld der Legalisierung des Cannabiskonsums von Erwachsenen in Deutschland warnten Experten vor den gesundheitlichen Risiken, die mit der liberalen Drogenpolitik einhergehen. Mediziner fürchteten steigende Zahlen von Menschen mit Cannabiskonsumstörung und eine Zunahme psychotischer Erkrankungen – insbesondere bei jüngeren Menschen. Eine aktuelle Studie aus Kanada, wo die Liberalisierung der Droge schon im Jahr 20215 erfolgte, gibt den Kritikern nun Recht: Dort hat sich der Anteil der mit Cannabiskonsum assoziierten Fälle von Schizophrenie fast verdreifacht. Die Inzidenz psychotischer Erkrankungen stieg um mehr als 80 Prozent. Betroffen von diesem besorgniserregenden Trend waren in der Untersuchung vor allem junge Männer. Man darf gespannt sein, wie sich die Lage hierzulande entwickelt und ob das versprochene Monitoring der Legalisierungsfolgen auch so zielstrebig umgesetzt wird wie das Gesetzesvorhaben selbst.

Die Details zur Studie aus Kanada sowie weitere interessante Neuigkeiten können Sie im Newsletter nachlesen.

Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht Ihnen




   Ihre
   Eva Junker

 

 
 
Cannabislegalisierung in Kanada: Fälle von drogenassoziierter Schizophrenie verdreifachten sich

Cannabislegalisierung in Kanada: Fälle von drogenassoziierter Schizophrenie verdreifachten sich

Bei der Debatte um die Cannabislegalisierung in Deutschland haben Gegner der Vorhabens auf das erhöhte Schizophrenie-Risiko durch Cannabis-Konsum hingewiesen. Diese Befürchtungen werden nun durch die Ergebnisse einer kanadischen Studie bestätigt, die zeigt, dass sich der Anteil der mit Cannabiskonsum assoziierten Fälle von Schizophrenie durch die liberale Drogenpolitik fast verdreifacht hat.

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Aktuelle Erkenntnisse zu Kognition bei Schizophrenie

Bis zu 85 % der Betroffenen mit schizophrenen Psychosen zeigen kognitive Symptome, die sie in ihrer Lebensqualität beeinträchtigen können1,2,3. Geeignete Therapieoptionen sind aktuell limitiert4. Neurobiologische Erkenntnisse bieten Ansatzpunkte für Pharmakotherapien in Kombination mit psychosozialen und Neurostimulationsverfahren und könnten neue Perspektiven eröffnen.

Referenzen:
1 Kadakia A, et al. Schizophr Res Cogn. 2021 Dec 21:28:100233.
2 Kitchen H, et al. Adv Ther. 2012 Feb;29(2):148-62.
3 Mosiolek A, et al. BMC Psyciatry. 2016 Feb 24:16:37.
4 McCutcheon RA, et al. Mol Psychiatry. 2023 May;28(5):1902-1918.

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Entfernung von HDAC8 ermöglicht schnellere Regeneration von Nervenzellen

Histon-Deacetylase 8 wirkt der Umwandlung von sensorischen Schwann-Zellen in ihren Reparaturtyp nach einer Verletzung des peripheren Nervensystems entgegen. Das hat ein Forschungsteam an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) herausgefunden.

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PRODUODOPA® 1 Jahr zugelassen – MEHR Erfahrungen

Die leitliniengerechte Parkinson-Therapie Foslevodopa/Foscarbidopa (PRODUODOPA®) ist seit 1 Jahr in Deutschland zugelassen.1,2 Das bedeutet MEHR Erfahrung und MEHR Geschichten, denn weltweit wurden bereits > 5.000 Patient* innen auf die subkutane Therapie eingestellt.³ Im Interview spricht Prof. Carsten Eggers über seine Erfahrungen mit PRODUODOPA® und den richtigen Zeitpunkt für einen Therapiestart:

Pflichttext | Referenzen  

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Laborergebnisse stützen den Ansatz, Alzheimer durch Eindämmung von Entzündungsprozessen zu behandeln

Laborergebnisse stützen den Ansatz, Alzheimer durch Eindämmung von Entzündungsprozessen zu behandeln

Forschende des DZNE sowie des Universitätsklinikums (UKB) und der Universität Bonn liefern neue Belege dafür, dass die Eindämmung entzündlicher Prozesse im Gehirn ein aussichtsreicher Ansatz zur Behandlung der Alzheimer-Erkrankung ist. Ihre Ergebnisse, die auf Studien an Zellkulturen, Mäusen und menschlichen Gewebeproben beruhen, könnten zur Entwicklung wirksamerer Therapien beitragen.

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Cannabidiol reduziert das Verlangen nach Alkohol bei alkoholerkrankten Menschen

Eine Studie des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit (ZI) zeigt, dass Cannabidiol (CBD) bei alkoholerkrankten Menschen das Verlangen nach Alkohol verringern kann. Damit erbringen die Wissenschaftler den ersten Beleg dafür, dass der Cannabiswirkstoff bei Alkoholproblemen helfen könnte. 

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Nachweis der Alzheimer-Neuropathologie bei klinischen Alzheimer- und Nicht-Alzheimer-Syndromen mit blutbasierten Biomarkern. JAMA Neurology, 10.02.2025

Wirksamkeit der pharmakologischen Erhaltungstherapie bei bipolaren Depressionen in der Praxis: Eine patientenindividuelle Analyse in einer schwedischen landesweiten Kohorte.
The Lancet Psychiatry, 05.02.2025

Serumspiegel des sauren Gliafaserproteins am nächsten Tag unterstützt die Diagnose einer sportbedingten Gehirnerschütterung. Neurology, 07.02.2025

Subakute neurologische Verbesserung prognostiziert günstige funktionelle Erholung nach intrazerebraler Blutung: INTERACT2-Studie. Stroke, 03.02.2025

 
 
 
Propranolol könnte Schlaganfallrisiko bei Frauen mit Migräne senken

Propranolol könnte Schlaganfallrisiko bei Frauen mit Migräne senken

Menschen mit Migräne haben ein erhöhtes Risiko, einen ischämischen Schlaganfall zu erleiden. Die Behandlung mit einem Betablocker scheint hier präventiv wirksam zu sein, zeigen neue Forschungsergebnisse.

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KURZMELDUNGEN:

Dr. Ute Lewitzka ist zu Deutschlands erster Professorin für Suizidologie und Suizidprävention an die Goethe-Universität Frankfurt berufen worden. Sie macht konkrete Vorschläge, wie man mehr Menschen retten könnte.
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Ein KI-gestützter Algorithmus soll die Rettungsdienste in Sachsen künftig bei der Zuweisung von Schlaganfall-Patienten in Krankenhäuser unterstützen.  
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TERMINE:

Deutsche Schmerz- und Palliativtage 2025
13. – 15. März 2025
Frankfurt a. M.

27. Kongress des Medizinisch-Wissenschaftlichen Beirates der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke
19. – 21. März 2025
Gießen

13. Dreiländertagung der Deutschen und Österreichischen Gesellschaft für Epileptologie und der Schweizerischen Epilepsie-Liga
26. – 29. März 2025
Salzburg, Österreich

 
 

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