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Liebe Leserinnen und Leser,
Forschende der Stanford University (USA) haben anhand von Proteomdaten das biologische Alter von elf Organen bestimmt und gezeigt, dass ein jugendliches Gehirn und Immunsystem entscheidend für Langlebigkeit sein können. Die Analyse von mehr als 44.000 Datensätzen aus der UK Biobank offenbarte: Je mehr Organe eine gealterte Proteinsignatur aufwiesen, desto höher war das Mortalitätsrisiko. Besonders auffällig war der Zusammenhang zwischen einem beschleunigt alternden Gehirn und einem deutlich erhöhten Alzheimer-Risiko.
In einer weiteren groß angelegten internationalen Untersuchung wurde die langfristige Wirksamkeit nicht chirurgischer Therapien bei chronischen Rückenschmerzen bewertet. Die Auswertung von 75 Studien mit mehr als 15.000 Teilnehmenden ergab, dass kognitive Verhaltenstherapie, Achtsamkeit, Bewegung und multidisziplinäre Versorgung Schmerzen über längere Zeiträume moderat reduzieren können. Die Effekte blieben jedoch insgesamt gering, und die Evidenzlage war häufig unsicher. Die Forschenden fordern daher eine stärkere Fokussierung auf langfristig stabile Interventionen zur Reduktion der Krankheitslast chronischer Schmerzen im unteren Rücken.
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Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.
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