Ausgabe 50/2025

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Montag, 08. Dezember 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

eine internationale Analyse mit mehr als zwei Millionen Teilnehmenden zeigt, welchen Einfluss klassische kardiovaskuläre Risikofaktoren auf die Lebenserwartung haben. Das Global Cardiovascular Risk Consortium konnte nachweisen, dass das Fehlen von Bluthochdruck, Hyperlipidämie, Unter- oder Übergewicht, Diabetes und Rauchen im Alter von 50 Jahren die Lebenserwartung um mehr als ein Jahrzehnt verlängert. Besonders relevant ist, dass eine gezielte Blutdruckkontrolle und ein Rauchstopp im Alter von 55–60 Jahren die größten Zugewinne an Lebensjahren ermöglichen. Frauen können durch die Vermeidung aller Risikofaktoren im Durchschnitt 14,5 zusätzliche Jahre gewinnen, Männer 11,8 Jahre.

In einer großen bevölkerungsbasierten Fall-Kontroll-Studie untersuchten Forschende aus Kalifornien den Einfluss oraler Antibiotika auf früh auftretenden Darmkrebs vor dem 50. Lebensjahr. In der Analyse von 1359 Fällen mit früh auftretendem Darmkrebs und 4711 Kontrollpersonen ergaben sich weder in unbereinigten noch in adjustierten Modellen Hinweise auf eine erhöhte Erkrankungswahrscheinlichkeit. Auch die kumulative Anzahl verschriebener Antibiotika oder längere Expositionszeiträume zeigten keine Assoziation.

Lesen Sie mehr zu diesen und weiteren Themen aus der Allgemeinmedizin im heutigen Newsletter und auf unserem Nachrichtenportal.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.

   Ihr
   Redaktionsteam

 

 
 
Globales Konsortium quantifiziert Einfluss klassischer Herzrisiken

Globales Konsortium quantifiziert Einfluss klassischer Herzrisiken

Eine weltweite Analyse mit über zwei Millionen Teilnehmenden zeigt: Fehlen alle fünf Hauptrisikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, verlängert sich die Lebenserwartung im Alter von 50 Jahren um mehr als 10 Jahre.

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Die VERTIS MET-Studie zusammengefasst

Hier stellen wir Ihnen die Studie VERTIS MET vor, in der die Wirksamkeit und Sicherheit von Ertugliflozin bei bestimmten Patienten mit T2DM untersucht wurde.

Fachinformation

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Kein Zusammenhang zwischen Antibiotika und frühem Darmkrebs in US-Studie

Neue Daten deuten darauf hin, dass orale Antibiotika im Erwachsenenalter kein relevanter Risikofaktor für früh auftretenden Darmkrebs sind.

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Toujeo® bleibt

Levemir® läuft ab Q2 2025 in Deutschland aus.1 Toujeo® könnte eine alternative Therapieoption für Ihre Patient*innen sein.# Von 1 × tägl. Levemir® kann die Umstellung 1:1 auf Basis der bisherigen Basalinsulineinheiten erfolgen.$ Bei 2 × tägl. Levemir® ist die Toujeo®-Anfangsdosis 80 % der bisherigen Basalinsulindosis.

Referenzen

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Zytokine korrelieren bei Herpes zoster mit Schmerzintensität

Zytokine korrelieren bei Herpes zoster mit Schmerzintensität

Eine prospektive Studie dokumentiert erhöhte proinflammatorische Marker bei Herpes zoster. Ihr Verlauf und ihre Höhe korrelieren mit der Schmerzstärke und könnten künftig zur Einschätzung und Steuerung der Behandlung beitragen.

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*Längeres Booster-Intervall für 12-49-jährige Patienten:

gilt nach Abschluss der GI&1.Auffrischung mit Encepur® Erwachsene, gem. Zulassung 5-10J., wobei Intervalle für diese weitere Auffrischung abh. vom Immunstatus&klin. Zust. des Pat. vom Arzt festzulegen sind. Schneller, langfristiger Immunschutz gegen FSME mit Encepur® von Bavarian Nordic, ein deutsch-dänisches Impfstoffunternehmen. Encepur® Kinder und Erwachsene sind ganzjährig lieferbar.

Zur Fachinformation

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Globale Analyse zeigt hohe Last an ernährungsbedingtem Eisenmangel

Ernährungsbedingter Eisenmangel betrifft weltweit 16,7 Prozent der Bevölkerung. Besonders gefährdet sind Frauen, Kinder und Menschen in Ländern mit niedrigem soziodemografischem Index.

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Akute Entzündung schützt vor chronischem Rückenschmerz

Akute Entzündung schützt vor chronischem Rückenschmerz

Der körpereigene Entzündungsprozess könnte den Übergang von akuten zu chronischen Rückenschmerzen verhindern. Eine frühzeitige NSAR-Gabe könnte diesen Mechanismus dagegen stören.

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PANORAMA:

Im Jahr 2024 sind in deutschen Krankenhäusern rund 13 Millionen ambulante Notfälle behandelt worden. Das war ein Anstieg um fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr und der höchste Wert seit Beginn der Erfassung im Jahr 2018.
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Ein Sparpaket für stabile Krankenkassenbeiträge, das die Gesundheitsausgaben bremsen soll, steckt vorerst fest. Die Ministerin zeigt sich zuversichtlich – und wirbt für größere Reformen.
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TERMINE:

JAKademie interdisziplinär 2026
30.–31. Januar 2026
Frankfurt am Main

Tagung des Fachverbandes für Dokumentation und Informationsmanagement in der Medizin
23.–24. Februar 2026
Leipzig

71. Fortbildungstagung der Österreichischen wissenschaftlichen Gesellschaft für prophylaktische Medizin und Sozialhygiene
9.–12. März 2026
Bad Hofgastein (Österreich)

 
 

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