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Liebe Leserinnen und Leser,
ein aktueller Expertenkonsens zeigt, dass die Metabolische dysfunktionsassoziierte Steatohepatitis in Deutschland häufig unentdeckt bleibt und sich ihre Krankheitslast bis 2030 wohl deutlich erhöhen wird. Etwa drei Viertel der Betroffenen werden offenbar nicht diagnostiziert. Zur Abklärung kommen überwiegend nicht invasive Methoden wie Fibrose-Scores, Leberenzymtests und Lebersteifigkeitsmessungen zum Einsatz. Lebensstiländerungen – insbesondere Gewichtsreduktion und das Management metabolischer Komorbiditäten – stehen im Zentrum der Therapie, was die Notwendigkeit strukturierter Vorsorge- und Früherkennungsstrategien unterstreicht.
Die hohe Bedeutung von Ernährung und Lebensstil für chronische Beschwerden spiegelt sich auch beim Reizdarmsyndrom (RDS) wider. In einer schwedischen Untersuchung unterschieden sich 646 RDS-Patienten in Ernährungsvielfalt und -qualität deutlich von gesunden Kontrollpersonen: Eine geringere Vielfalt, reduzierter Energie- und Kohlenhydratverzehr sowie eine insgesamt schlechtere Ernährungsqualität gingen mit stärkeren gastrointestinalen Symptomen sowie mehr Ängsten und Depressionen einher. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass diätetische Maßnahmen beim RDS individuell ausbalanciert werden müssen, um Trigger zu reduzieren, ohne eine ausgewogene, vielfältige Ernährung zu gefährden.
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Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.
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