Ausgabe 35/2026

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Freitag, 28. August 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

bei immunsupprimierten Patienten mit nicht melanozytärem Hautkrebs scheint die verminderte Antitumorabwehr nicht primär auf fehlende Immunzellen zurückzugehen. Forschende der University of Texas (USA) analysierten Tumoren von 138 Betroffenen. Sie fanden weitgehend die gleichen Immunzelltypen wie bei immunkompetenten Patienten, jedoch mit veränderter räumlicher Organisation, geringerer intratumoraler Makrophagendichte und reduzierter T-Zell-Rezeptordiversität. Besonders auffällig war eine eingeschränkte Signalübertragung der Makrophagen, die T-Zellen normalerweise bei der Erkennung und Bekämpfung von Tumorzellen unterstützen.

Überlebende nach hämatopoetischer Zelltransplantation (HCT) tragen ein deutlich erhöhtes Hautkrebsrisiko. In einer randomisierten Studie mit 720 HCT-Überlebenden steigerte ein Schulungsprogramm mit Informationsmaterialien, Anleitungen zur Hautselbstuntersuchung und regelmäßigen Textnachrichten die Präventionsaktivität der Betroffenen. Erhielten auch die behandelnden Hausärzte Informationen zum Hautkrebsrisiko und zur Ganzkörperuntersuchung, nahm auch der Anteil ärztlicher Hautscreenings weiter zu.

Mehr zu diesen und weiteren Neuigkeiten lesen Sie in diesem Newsletter und auf unserem Nachrichtenportal. Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht Ihnen




   Ihr
   Ingo Schroeder

 

 
 
Immunzelldysfunktion bei nicht melanozytärem Hautkrebs

Immunzelldysfunktion bei nicht melanozytärem Hautkrebs

Tumoren immunsupprimierter Patienten enthalten insgesamt weitgehend die gleichen Immunzelltypen wie jene immunkompetenter Betroffener. Die eingeschränkte Signalübertragung von Makrophagen könnte jedoch die Antitumorabwehr schwächen.

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Unter der Lupe: EBGLYSS® bei AD in belastenden Arealen

Die Lebensqualität von AD-Patient:innen mit sichtbaren Läsionen im Gesichts-, Kopf- und Halsbereich, kann deutlich eingeschränkt sein.1 Wie wirksam ist das Biologikum EBGLYSS® (Pflichttext) in diesen sensiblen Arealen und am gesamten Körper? Entdecken Sie hier die wichtigsten Daten dazu – kompakt zusammengefasst.
1 Ribero S et al., Exp Dermatol 2021; 30: 1717-1718

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Schulungsprogramm verbessert Hautkrebs-Screening für Risikogruppe

Ein neu entwickeltes Programm eines US-amerikanischen Krebszentrums kann das Hautkrebs-Screening bei Überlebenden einer Stammzelltransplantation unterstützen. Eine Einbindung der Hausärzte verbesserte die Screening-Raten zusätzlich.

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Psoriasis Update: Takeda-Symposium auf der FOBI 2026

Mit über 245 Jahren Erfahrung in der Arzneimittelvermarktung und ausgewiesener Expertise in entzündlichen Erkrankungen und Immunologie bringt Takeda dieses Wissen nun auch in die Dermatologie ein. Erfahren Sie mehr zur aktuellen Psoriasis‑Versorgung und patientenzentrierten Therapieoptionen. Die Aufzeichnung des Takeda-Symposiums ist jetzt verfügbar!

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Melanom: mRNA-Vakzine plus Pembrolizumab wirkt gegen Rezidive und Fernmetastasen

Melanom: mRNA-Vakzine plus Pembrolizumab wirkt gegen Rezidive und Fernmetastasen

Eine mRNA-basierte, individualisierte Neoantigentherapie (INT), die von MSD und Moderna gemeinsam entwickelt wird, hat in der Phase-III-Studie INTerpath-001 (NCT05933577) in Kombination mit Pembrolizumab den Unternehmen zufolge zwei Endpunkte erreicht.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Atopische Dermatitis: Nicht invasive Biomarkermodelle zur objektiven Schweregradbeurteilung und zum Nachweis subklinischer Entzündungen bei klinisch nicht läsionaler Haut.
Br J Dermatol 20.08.2026

Einflussfaktoren auf die Lebensqualität bei Hidradenitis suppurativa: Daten von 1188 Patienten aus Spanien.
J Eur Acad Dermatol Venereol 21.08.2026

Hautspezifische Ergebnisse zu Brepocitinib bei Patienten mit Dermatomyositis: Sekundäranalyse einer randomisierten klinischen Phase-III-Studie.
JAMA Dermatol 26.08.2026

 
 

Asthma-Studie: Birken- und Gräserpollen erhöhen die Belastung in Bayern

Zwar ist seit Langem bekannt, dass Pollen Asthmabeschwerden auslösen oder verstärken können. Bislang waren die Forschungsergebnisse jedoch uneinheitlich. Insbesondere war oft nicht klar, welche Pollenarten besonders stark zur Asthmabelastung beitragen.

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Abklärung von Beta-Laktam-Allergien: Schnellere Tests sind sicher

Abklärung von Beta-Laktam-Allergien: Schnellere Tests sind sicher

Viele gemeldete Arzneimittelallergien bei Kindern stellen sich bei genauerer Prüfung als harmlose Hautreaktionen heraus. Zwei aktuelle Studien aus der Türkei belegen nun, dass bei Patienten mit niedrigem Risiko sowohl verkürzte eintägige Provokationsprotokolle als auch direkte orale Tests ohne vorherige Hauttestung sicher und effektiv sind.

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KURZMELDUNGEN:

Der Mediziner Dr. Julian Friedrich wird für ein KI-System zur verbesserten Allergiedokumentation mit dem Preis für Patientensicherheit der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE ausgezeichnet.
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Der Verband der Chemischen Industrie hat aktuelle Zahlen zu Forschung und Entwicklung in der Chemie- und Pharmabranche vorgelegt. Unter anderem planen Unternehmen demnach stärker ins Ausland zu investieren.
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Auch bei medizinischen Eingriffen kommen Pannen vor – und die Folgen können gravierend sein. Besonderes Augenmerk liegt auf Fehlern, die eigentlich nicht vorkommen sollten. Die Dunkelziffer ist hoch.
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TERMINE:

8. Bradykinin Symposium 2026
3.–4. September 2026
Berlin

36. Deutscher Hautkrebskongress
9.–12. September 2026
Leipzig

55th Annual ESDR Meeting
9.–12. September 2026
Heidelberg

55th Annual Meeting of the German Society of Immunology
15.–18. September 2026
München

 
 

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