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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Diabetologie und Endokrinologie,
bei Schwangeren mit Typ-1-Diabetes ist das vaginale Mikrobiom – im Vergleich zu gesunden Schwangeren – von spezifischen Veränderungen gekennzeichnet, die im Zusammenhang mit Schwangerschaftskomplikationen stehen, wie Roth-Schulze et al. in der Fachzeitschrift „Diabetologia“ berichten.
Für die Behandlung von Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes könnte eine neue fortlaufende Leitlinie des „British Medical Journal“ (BMJ) hilfreich sein: Sie empfiehlt, dass die Behandlung mit SGLT-2-Inhibitoren und GLP-1-Rezeptoragonisten vom individuellen Risiko für Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen abhängig gemacht wird. Die Leitlinie gibt einen Überblick über verfügbare Medikationen und soll die Entscheidung für eine optimale Behandlungsstrategie erleichtern.
Dazu passend ist auch eine klinische Studie der Johns Hopkins University (USA), die sich mit der DASH-Diät beschäftigt hat. DASH (Dietary Approaches to Stop Hypertension) wird schon seit Langem zur Reduktion des Blutdrucks eingesetzt. Eine für Diabetiker modifizierte Variante – DASH for Diabetes (DASH4D) – senkt zusätzlich effektiv den Blutzuckerspiegel. Das unterstreicht die Bedeutung der Ernährung für Menschen mit Diabetes. „Die DASH4D-Diät wurde speziell so entwickelt, dass sie nachhaltig und leicht zu befolgen zu ist“, wirbt Dr. Michael Fang, Erstautor der Studie aus „Nature Medicine“.
Wie ein neues KI-Modell das Diabetes-Risiko erkennt und ob Spritzen für Diabetiker bald Geschichte sind, erfahren Sie ebenfalls in diesem Newsletter.
Und schließlich möchte ich mich an dieser Stelle noch kurz vorstellen: Mein Name ist Michelle Klesse, und ich bin ab sofort redaktionell für diesen Newsletter verantwortlich. Ich freue mich darauf, Sie zukünftig über die aktuellen Entwicklungen in der Diabetologie und Endokrinologie informieren zu dürfen.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Lesen und ein schönes Wochenende!
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