Ausgabe 13/2025

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Freitag, 28. März 2025

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Diabetologie und Endokrinologie,

eine neue Studie der University of Utah Health, USA, hat sich mit dem Risiko für die Entstehung von Diabetes beschäftigt. Die Forscher haben in einem Mausmodell festgestellt, dass das Darm-Mikrobiom die Entwicklung insulinproduzierender Zellen bereits im Säuglingsalter beeinflusst und zu langfristigen Veränderungen des Stoffwechsels und des Diabetesrisikos führt. Sie identifizierten mehrere spezifische Mikroben, die die Menge an insulinproduzierendem Gewebe und den Insulinspiegel im Blut erhöhten, darunter auch den weitgehend unerforschten Pilz Candida dubliniensis. Dieser könnte sogar die sogar die Genesung einer geschädigten Bauchspeicheldrüse fördern, berichten die Autoren.

In einem anderen Tierversuch wurde von Forschern der University of Nevada, Las Vegas, USA, ein enger Zusammenhang zwischen Typ-2-Diabetes und räumlicher Verarbeitung sowie Belohnungssignalen beobachtet. „Wir glauben, dass der Hippocampus der Ratte verrät, wo sie sich im Labyrinth befindet, und der anteriore cinguläre Cortex ihr mitteilt, was sie tut und dass sie eine Belohnung erhält. Diese Faktoren sollten zusammenwirken und die Ratte daran erinnern, dass sie sich gerade an einem besonderen, lohnenden Ort befand, aber das passiert bei den Ratten mit Typ-2-Diabetes nicht“, erklärt Seniorautor James M. Hyman.

Das könnte Sie auch interessieren: Eine Studie der University at Buffalo, USA, legt nahe, dass ein moderater Verzehr von Chili, zum Beispiel in Bohnengerichten, mit einem statistisch signifikant geringeren Risiko für Schwangerschaftsdiabetes verbunden ist.

Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und ein schönes Wochenende.




   Ihr
   Raphael Irmer

 

 
 
Diabetes-Risiko: Darmmikrobiom hat bereits im Säuglingsalter einen großen Einfluss

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Das Mikrobiom beeinflusst die Entwicklung insulinproduzierender Zellen im Säuglingsalter und führt zu langfristigen Veränderungen des Stoffwechsels und des Diabetesrisikos, wie neue Forschungen an Mäusen zeigen.

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CGM: Effektiveres Selbstmanagement bei T2D außerhalb der ICT

Etwa 50 Prozent der Menschen mit Typ-2-Diabetes und einer nicht-intensivierten Insulintherapie erreichen ihr glykämisches Ziel nicht.9,10 Glukosemesssysteme wie FreeStyle Libre können das Selbstmanagement fördern und dazu beitragen, Therapieergebnisse zu verbessern und die Krankheitsprogression zu verlangsamen.5,18,19

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Studie: Enger Zusammenhang zwischen Typ-2-Diabetes und räumlicher Verarbeitung sowie Belohnungssignalen

Forscher der University of Nevada, Las Vegas, USA, haben anhand eines Rattenmodells mit Typ-2-Diabetes, das ausschließlich männliche Ratten betrifft, untersucht, wie Diabetes die anteriore cinguläre Cortex (ACC)-Aktivität und das Verhalten beeinflusst.

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Schwangerschaft: Moderater Verzehr von Chili könnte das Risiko für Schwangerschaftsdiabetes senken

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Eine Studie der University at Buffalo, USA, legt nahe, dass ein moderater Verzehr von Chili, zum Beispiel in Bohnengerichten, mit einem statistisch signifikant geringerem Risiko für Schwangerschaftsdiabetes verbunden ist.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Zwecklosigkeit von Plasmapherese, Insulin bei normoglykämischen Personen oder Heparin bei der Behandlung der durch Hypertriglyzeridämie ausgelösten akuten PankreatitisLancet Diabetes Endocrinol 24.03.2025.

Steroidhormone als Modulatoren der antitumoralen ImmunitätNature Reviews Endocrinology 24.03.2025.

Die Häm-Biosynthese reguliert den BCAA-Katabolismus und die Thermogenese im braunen Fettgewebe.
Nat Metab 25.03.2025.

Die moderne Rolle von Basalinsulin bei der Weiterentwicklung der Therapie von Menschen mit Typ-2-DiabetesDiabetes Care 21.03.2025.

 
 

Zusammenhänge zwischen Stoffwechsel und triple-negativem Brustkrebs untersucht

Triple-negativer Brustkrebs (TNBC) ist die aggressivste Form von Brustkrebs. Und TNBC-Patientinnen mit Adipositas-bedingtem Diabetes haben oft schlechtere Prognosen. US-Forscher schlagen nun einen möglichen Weg zur Verbesserung der Behandlung vor.

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Typ-2-Diabetes: Wenig Schlaf kann das Risiko bei Frauen erhöhen

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US-Forscher haben einen signifikanten Zusammenhang zwischen der Schlafgesundheit und dem Risiko der Entwicklung von Typ-2-Diabetes (T2D) bei Frauen mit einer Vorgeschichte von Schwangerschaftsdiabetes (GDM) festgestellt.

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PANORAMA:

Das Universitätsklinikum Jena wurde mit der Zertifizierung „Diabetes & Schwangerschaft“ durch die Deutsche Diabetes Gesellschaft ausgezeichnet.

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Forscher der Icahn School of Medicine at Mount Sinai in New York, USA, haben einen neuartigen Ansatz zum Schutz insulinproduzierender Betazellen vor den schädlichen Auswirkungen der Gluko-Lipotoxizität entdeckt.

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Die Begrenzung der Fernsehzeit auf maximal eine Stunde pro Tag könnte laut einer US-Studie dazu beitragen, ein erhöhtes Risiko für Herz- und Gefäßerkrankungen bei Menschen mit einem genetischen Risiko für Typ-2-Diabetes auszugleichen.

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TERMINE:

Diabetologie Refresher: Verschiedene Aspekte der Arbeit in einer diabetologischen Schwerpunktpraxis
2. April 2025-18:00 - 20:00
Online

33. Osteoporoseforum
15. Mai 2025 - 17. Mai 2025
St. Wolfgang im Salzkammergut, Österreich

Diabetes Kongress 2025
28. Mai 2025 - 31. Mai 2025
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