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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Gynäkologie,
die meisten Frauen in den Wechseljahren erleben Veränderungen in der Menge und Dauer ihrer Menstruationsblutung. Laut einer neuen Studie sind Episoden anhaltender oder starker Menstruationsblutungen mit Müdigkeitssymptomen wie Erschöpfung, Müdigkeit, mangelndem Elan oder Energielosigkeit assoziiert. Das berichtet die Menopause Society, USA. „Diese Studie unterstreicht die Notwendigkeit eines stärkeren klinischen Bewusstseins für abnorme Gebärmutterblutungen, insbesondere angesichts der zunehmenden Häufigkeit während der Wechseljahre und ihres Zusammenhangs mit Symptomen von Energielosigkeit oder Müdigkeit“, kommentiert Dr. Stephanie Faubion, Ärztliche Direktorin der Menopause Society, die Ergebnisse.
Eine weitere neue Studie beschäftigte sich mit der Pathogenese von Eierstockkrebs. Die Wissenschaftler der Tongji-Universität, China, haben festgestellt, dass extrazelluläre Vesikel aus peritonealen Fettstammzellen das Fortschreiten von Eierstockkrebs durch EGFR-NF-κB-Aktivierung stärker fördern als es Adipozyten tun. Die Ergebnisse legen laut den Forschern nahe, dass die gezielte Beeinflussung der durch extrazelluläre Vesikel vermittelten Kommunikation zwischen peritonealen Fettstammzellen und Eierstockkrebs-Zellen einen therapeutischen Ansatz zur Eindämmung der Metastasierung darstellen könnte.
Auch interessant: Forscher des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen sehen im Intervallfasten einen möglichen Ansatz zur Behandlung unerwünschter sexueller Lustlosigkeit.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.
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