Ausgabe 14/2025

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Donnerstag, 03. April 2025

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Gynäkologie,

die meisten Frauen in den Wechseljahren erleben Veränderungen in der Menge und Dauer ihrer Menstruationsblutung. Laut einer neuen Studie sind Episoden anhaltender oder starker Menstruationsblutungen mit Müdigkeitssymptomen wie Erschöpfung, Müdigkeit, mangelndem Elan oder Energielosigkeit assoziiert. Das berichtet die Menopause Society, USA. „Diese Studie unterstreicht die Notwendigkeit eines stärkeren klinischen Bewusstseins für abnorme Gebärmutterblutungen, insbesondere angesichts der zunehmenden Häufigkeit während der Wechseljahre und ihres Zusammenhangs mit Symptomen von Energielosigkeit oder Müdigkeit“, kommentiert Dr. Stephanie Faubion, Ärztliche Direktorin der Menopause Society, die Ergebnisse.

Eine weitere neue Studie beschäftigte sich mit der Pathogenese von Eierstockkrebs. Die Wissenschaftler der Tongji-Universität, China, haben festgestellt, dass extrazelluläre Vesikel aus peritonealen Fettstammzellen das Fortschreiten von Eierstockkrebs durch EGFR-NF-κB-Aktivierung stärker fördern als es Adipozyten tun. Die Ergebnisse legen laut den Forschern nahe, dass die gezielte Beeinflussung der durch extrazelluläre Vesikel vermittelten Kommunikation zwischen peritonealen Fettstammzellen und Eierstockkrebs-Zellen einen therapeutischen Ansatz zur Eindämmung der Metastasierung darstellen könnte.

Auch interessant: Forscher des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen sehen im Intervallfasten einen möglichen Ansatz zur Behandlung unerwünschter sexueller Lustlosigkeit.

Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.




   Ihr
   Raphael Irmer

 

 
 
Wechseljahre: Abnormale Gebärmutterblutungen mit höherem Risiko für Müdigkeit verbunden

Wechseljahre: Abnormale Gebärmutterblutungen mit höherem Risiko für Müdigkeit verbunden

Laut einer neuen Studie sind abnormale Gebärmutterblutungen während der Wechseljahre mit einem höheren Risiko für Müdigkeit verbunden. Das berichtet die Menopause Society, USA.

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Wichtig für Gyns: HPV-Impfstatus schon gecheckt?

Wussten Sie, dass eine versäumte HPV-Impfung auch nach dem 18. Lebensjahr noch sinnvoll sein kann? Das Risiko sich mit HPV zu infizieren, besteht ein Leben lang. Sowohl bei einer bereits bestehenden HPV-Infektion als auch nach Erreichen der Volljährigkeit kann eine HPV-Impfung sinnvoll und wichtig sein, um bestimmten HPV-bedingten Erkrankungen vorbeugen zu können. Deshalb nicht vergessen: Blick in den Impfpass werfen und den HPV-Impfstatus auch in der Gynäkologischen Praxis checken.

I have taken the vaccine
 
 
 

Eierstockkrebs: Extrazelluläre Vesikel aus peritonealen Fettstammzellen fördern das Fortschreiten stärker als Adipozyten

Eine neue Studie der Tongji-Universität, China, hat gezeigt, dass extrazelluläre Vesikel aus peritonealen Fettstammzellen (ADSCs) das Fortschreiten von Eierstockkrebs (OC) durch EGFR-NF-κB-Aktivierung stärker fördern als es Adipozyten tun.

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Intervallfasten steigert Sexualtrieb männlicher Mäuse: Ansatzpunkt für verminderte Libido beim Menschen?

Intervallfasten steigert Sexualtrieb männlicher Mäuse: Ansatzpunkt für verminderte Libido beim Menschen?

Forscher des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) sehen im Intervallfasten einen möglichen Ansatz zur Behandlung unerwünschter sexueller Lustlosigkeit.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

KI zur Unterstützung der Ultraschalluntersuchung fetaler Anomalien: Eine randomisierte kontrollierte Studie. New Engl J Med 27.03.2025.

RNA-Modifikationen in der weiblichen Fortpflanzungsphysiologie und bei Erkrankungen: neue Rollen und klinische Implikationen. Hum Reprod Update 27.03.2025.

Peripartales Dapagliflozin verbessert die kardiovaskulären Ergebnisse der Mutter im späteren Leben in einem Mausmodell mit überlagerter PräeklampsieAm J Obstet Gynecol 29.03.2025.

Vergleich intrauteriner Transfusionstechniken bei hämolytischer Erkrankung des Fötus und Neugeborenen. Ultrasound Obstet Gynecol 27.03.2025.

 
 

Weibliche Inkontinenz: Unangenehme Blasendruckmessungen könnten vermieden werden

Für Frauen mit anhaltender Harninkontinenz könnten invasive Blasendruckmessungen vermeidbar sein, da einige nicht invasive Untersuchungen die Behandlung ebenso gut steuern könnten, so eine neue Studie der Universität Aberdeen, Schottland.

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Typ-2-Diabetes: Wenig Schlaf kann das Risiko bei Frauen erhöhen

Typ-2-Diabetes: Wenig Schlaf kann das Risiko bei Frauen erhöhen

US-Forscher haben einen signifikanten Zusammenhang zwischen der Schlafgesundheit und dem Risiko der Entwicklung von Typ-2-Diabetes (T2D) bei Frauen mit einer Vorgeschichte von Schwangerschaftsdiabetes (GDM) festgestellt.

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PANORAMA:

Eine Studie der University at Buffalo, USA, legt nahe, dass ein moderater Verzehr von Chili mit einem statistisch signifikant geringeren Risiko für Schwangerschaftsdiabetes verbunden ist.
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Forschende von der University of Calgary, Kanada, haben einen Zusammenhang zwischen der perimenopausalen Symptombelastung und späteren kognitiven Funktionen und Verhaltensstörungen gefunden.
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Eine neue Studie des Slovak Academy of Sciences, Slowakei, zeigt, dass die Aktivierung des mütterlichen Immunsystems die Erregbarkeit hippocampaler Neuronen bei neugeborenen Ratten verändert.
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TERMINE:

Frankfurter Hormonschule 2025: Grundlagen der gynäkologischen Endokrinologie und Reproduktionsmedizin, Modul 4
26. April 2025
Frankfurt am Main

Curriculum Onkologie – Tumorpatientinnen und –patienten bestmöglich versorgen
16. Mai 2025
Berlin

Sommerfortbildung der Universitätsklinik für Gynäkologie und Geburtshilfe Innsbruck
24. Mai 2025
Wattens, Österreich

Sexualmedizin Teil III
28. Juni 2025 - 4. Juli 2025
Freiburg im Breisgau

 
 

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