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Liebe Leserinnen und Leser,
für die Therapie des rezidivierten/metastasierten Kopf-Hals-Plattenepithelkarzinoms ist der PD1-Inhibitor Pembrolizumab bereits zugelassen. Welche Vorteile die Kombination von Pembrolizumab mit dem Multikinase-Inhibitor Lenvatinib in der Erstlinie für diese Patientengruppe bringt, hat eine randomisierte, placebokontrollierte, doppelblinde Phase-III-Studie untersucht. Die Kombinationstherapie verbesserte – im Vergleich zu Pembrolizumab plus Placebo – sowohl die objektive Ansprechrate als auch das progressionsfreie Überleben, hatte allerdings keinen Einfluss auf das Gesamtüberleben.
In einer weiteren Studie hat sich die Kombination aus Tislelizumab plus Chemotherapie zur Behandlung des rezidivierten oder metastasierten Nasopharynxkarzinoms als vielversprechend erwiesen: Für die Kombi-Therapie zeigte sich sowohl ein verbessertes Gesamtüberleben als auch ein klinisch bedeutsamer Vorteil im Vergleich zur Gabe von Chemotherapie plus Placebo – bei einem akzeptablen Sicherheitsprofil.
Mehr Details zu diesen beiden Studien sowie weitere Meldungen zum Thema Onkologie finden Sie in unserem Newsletter. Außerdem: Eine systematische Übersichtsarbeit, welche den Zusammenhang zwischen Diabetes mellitus und dem Hörvermögen im Fokus hatte. Dieser zufolge hat jeder vierte erwachsene Diabetiker einen klinisch relevanten Hörverlust. Die Autoren plädieren deshalb für ein gezieltes Hörscreening bei Menschen mit Diabetes.
Eine interessante Lektüre und einen guten Start in die Woche wünscht Ihnen
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