Ausgabe 23/2025

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Mittwoch, 04. Juni 2025

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Labormedizin,

in dieser Woche stehen bei einigen unserer Beiträge Laboruntersuchungen im Kontext onkologischer Erkrankungen im Mittelpunkt – unter anderem geht es dabei um die zirkulierende Tumor-DNA (ctDNA). So zeigt eine aktuelle Arbeit, dass mutationsspezifische digitale Droplet-PCR-Tests zur Messung von ctDNA beim resezierten Melanom (Stadium III) Patienten identifizieren können, bei denen es schon früh zu einem Rezidiv kommen wird.

In einer anderen Studie beschäftigten sich die Autoren mit einer optimalen Strategie zur Erkennung einer minimalen Resterkrankung beim Kolorektalkarzinom. Sie konnten zeigen, dass die Analyse von ctDNA eine dynamische Risikostratifizierung sowie die frühere Entdeckung eines Rezidivs und eine optimierte postoperative Behandlung ermöglichte.

Ein Gen, dessen Beurteilung in der Diagnose von Lungenkrebs bereits Routine ist, könnte die Therapie des schwer zu behandelnden Nichtkleinzelligen Lungenkarzinoms mit KRASG12C-Mutation voranbringen. Die Rede ist vom Marker-Gen TTF-1. Laut einem internationalen Forscherteam steht eine hohe Expression dieses Gens mit einem besseren Ansprechen auf eine Behandlung mit einem selektiven Inhibitor des Proteins KRAS mit der G12C-Mutation in Zusammenhang.

Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre,




   Ihre
   Dr. Sonja Hensel

 

 
 
ctDNA beim resezierten Melanom im Stadium III: Digitale Droplet-PCR-Assays können gefährdete Patienten identifizieren

ctDNA beim resezierten Melanom im Stadium III: Digitale Droplet-PCR-Assays können gefährdete Patienten identifizieren

Inwieweit sind mutationsspezifische digitale Droplet-PCR(ddPCR)-Messungen von ctDNA, um die minimale Resterkrankung (MRD) bei Patienten mit reseziertem Melanom im Stadium III vor der adjuvanten zielgerichteten Therapie und während der Nachsorge zu beurteilen, prognostisch informativ? Einer neuen Publikation zufolge können sie jene mit hohem Risiko für ein frühes Rezidiv identifizieren.

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MRD beim Kolorektalkarzinom per ctDNA erkennen: Tumor-agnostische Ansätze gewinnen an Bedeutung

Mit der optimalen Strategie zur Erkennung einer minimalen Resterkrankung (MRD) bei Patienten mit Kolorektalkarzinom (CRC) haben sich Belén Martínez-Castedo vom INCLIVA Biomedical Research Institute in Valencia, Spanien, und ihre Kollegen befasst.

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Personalisierte Lungenkrebstherapie: Biomarker ermöglicht bessere Vorhersage des Therapieerfolges

Personalisierte Lungenkrebstherapie: Biomarker ermöglicht bessere Vorhersage des Therapieerfolges

Nichtkleinzellige Lungenkarzinome mit KRASG12C-Mutation stellen eine therapeutische Herausforderung dar. Neue Forschungsergebnisse weisen nun auf ein Marker-Gen hin, das eng mit dem Therapieerfolg eines seit gut zwei Jahren verfügbaren selektiven Inhibitors des Proteins KRAS G12C assoziiert ist.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Das Harnstoff-Kreatinin-Verhältnis als neuer Biomarker in der Intensivmedizin: eine Übersichtsarbeit und Metaanalyse.
Crit Care 2025;29(1):175.

Intelligente Diagnose von Schilddrüsenknoten mit KI-Ultraschallunterstützung und zytologischer Klassifizierung.
 
SNAP25 als prognostischer Marker in der Transkriptomanalye des Meningeoms.
 
 

Melanom: Studie zeigt Nutzen molekularer Tumoranalyse

Erstmals wurden neun molekularbiologische Verfahren kombiniert, um Tumoren detailliert zu analysieren. Die Studie zeigt: Innerhalb von vier Wochen lassen sich individualisierte Therapieempfehlungen mit klinischem Nutzen ableiten.

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Vollnarkose bei Kindern: Verbesserte Überwachung per Atemanalyse

Vollnarkose bei Kindern: Verbesserte Überwachung per Atemanalyse

Eine Arbeitsgruppe aus der Schweiz berichtet in einer aktuellen Veröffentlichung, dass sich mithilfe einer Exhalatanalyse eine Anästhesie bei Kindern besser überwachen lässt, als es bisher möglich war.

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NACHRICHTEN:

US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy liegt im Clinch mit der Wissenschaft. Nun hat sein Haus einen Bericht zur Gesundheit von Kindern veröffentlicht – mit teils fragwürdigen Quellen.
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Prof. Florian Klein, Direktor des Institutes für Virologie der Uniklinik Köln, ist als neues Mitglied in die Leopoldina − Nationale Akademie der Wissenschaften berufen worden. Kleins wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung menschlicher B-Lymphozyten und deren Produktion von Antikörpern. Insbesondere untersucht sein Team die Antikörperantwort gegen virale Erreger wie HIV, HCV, Ebolaviren und SARS-CoV-2.
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TERMINE:

Imaging the Immune System VI
11. - 13. Juni 2025
Würzburg

 
2. Juli 2025
Offenburg
 
28. Oktober 2025
online
 
 

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