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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Labormedizin,
in dieser Woche stehen bei einigen unserer Beiträge Laboruntersuchungen im Kontext onkologischer Erkrankungen im Mittelpunkt – unter anderem geht es dabei um die zirkulierende Tumor-DNA (ctDNA). So zeigt eine aktuelle Arbeit, dass mutationsspezifische digitale Droplet-PCR-Tests zur Messung von ctDNA beim resezierten Melanom (Stadium III) Patienten identifizieren können, bei denen es schon früh zu einem Rezidiv kommen wird.
In einer anderen Studie beschäftigten sich die Autoren mit einer optimalen Strategie zur Erkennung einer minimalen Resterkrankung beim Kolorektalkarzinom. Sie konnten zeigen, dass die Analyse von ctDNA eine dynamische Risikostratifizierung sowie die frühere Entdeckung eines Rezidivs und eine optimierte postoperative Behandlung ermöglichte.
Ein Gen, dessen Beurteilung in der Diagnose von Lungenkrebs bereits Routine ist, könnte die Therapie des schwer zu behandelnden Nichtkleinzelligen Lungenkarzinoms mit KRASG12C-Mutation voranbringen. Die Rede ist vom Marker-Gen TTF-1. Laut einem internationalen Forscherteam steht eine hohe Expression dieses Gens mit einem besseren Ansprechen auf eine Behandlung mit einem selektiven Inhibitor des Proteins KRAS mit der G12C-Mutation in Zusammenhang.
Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre,
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