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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Labormedizin,
Zu den Standarduntersuchungen bei Verdacht auf das Multiple Myelom gehört die Knochenbiopsie, auf deren Grundlage die Konzentration monoklonaler Plasmazellen im Knochenmark ermittelt wird. Auch wenn die Probenentnahme unter Lokalanästhesie geschieht, empfinden betroffene Patienten sie in der Regel als belastend. Forschende aus den USA haben nun ein Verfahren entwickelt und erforscht, das sie als „SWIFT-seq“ bezeichnen und das lediglich eine Blutprobe zur Charakterisierung von im Blut zirkulierenden Tumorzellen erfordert. Über weitere Vorteile, die die Wissenschaftler in SWIFT-seq sehen, können Sie in unserem Newsletter lesen.
Auch bei Prostatakrebs hängt die Wirksamkeit der Behandlung unter anderem von einer exakten Einstufung des Risikos ab. Forschende haben nun festgestellt, dass dieses Risiko unterschätzt werden kann, wenn allein eine Biopsie für die Einschätzung herangezogen wird. Wurden in der Studie außerdem weitere klinische Merkmale berücksichtigt, stufte man die Erkrankung bei jedem Sechsten als eine mit einem höheren Risiko ein.
Erfahren Sie außerdem in dieser Woche, wie die Akkreditierten Labore in der Medizin und der Berufsverband der Ärzte für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie zum neuen Beschluss des Bewertungsausschusses zur Multiplex-PCR stehen.
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