Ausgabe 33/2025

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Mittwoch, 13. August 2025

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Labormedizin,

Zu den Standarduntersuchungen bei Verdacht auf das Multiple Myelom gehört die Knochenbiopsie, auf deren Grundlage die Konzentration monoklonaler Plasmazellen im Knochenmark ermittelt wird. Auch wenn die Probenentnahme unter Lokalanästhesie geschieht, empfinden betroffene Patienten sie in der Regel als belastend. Forschende aus den USA haben nun ein Verfahren entwickelt und erforscht, das sie als „SWIFT-seq“ bezeichnen und das lediglich eine Blutprobe zur Charakterisierung von im Blut zirkulierenden Tumorzellen erfordert. Über weitere Vorteile, die die Wissenschaftler in SWIFT-seq sehen, können Sie in unserem Newsletter lesen.
 
Auch bei Prostatakrebs hängt die Wirksamkeit der Behandlung unter anderem von einer exakten Einstufung des Risikos ab. Forschende haben nun festgestellt, dass dieses Risiko unterschätzt werden kann, wenn allein eine Biopsie für die Einschätzung herangezogen wird. Wurden in der Studie außerdem weitere klinische Merkmale berücksichtigt, stufte man die Erkrankung bei jedem Sechsten als eine mit einem höheren Risiko ein.
 
Erfahren Sie außerdem in dieser Woche, wie die Akkreditierten Labore in der Medizin und der Berufsverband der Ärzte für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie zum neuen Beschluss des Bewertungsausschusses zur Multiplex-PCR stehen.
 
Weitere Neuigkeiten finden Sie in unserem Newsletter und auf unserem Nachrichtenportal.

   Ihr
   Redaktions-Team

 

 
 
Multiples Myelom: Neuer Bluttest könnte Diagnostik erleichtern

Multiples Myelom: Neuer Bluttest könnte Diagnostik erleichtern

Forschende des Dana-Farber Cancer Institute, USA, haben einen Bluttest entwickelt, der die Diagnose und Überwachung des Multiplen Myeloms revolutionieren könnte. Mit „SWIFT-seq“ bietet er möglicherweise eine nicht-invasive Alternative zu herkömmlichen Knochenmarkbiopsien.

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Multiplex-PCR abgewertet: Fachärztliche Labore kritisieren erneute Fehlsteuerung im Gesundheitswesen

Mit großer Sorge und deutlicher Kritik blicken der ALM und der BÄMI auf den jüngsten Beschluss des Bewertungsausschusses zur erneuten Abwertung der Multiplex-PCR. Die ab Oktober 2025 greifenden Änderungen sehen deutliche Kürzungen der Honorare und Höchstwerte vor und treffen damit ein zentrales diagnostisches Verfahren im Bereich der Infektionsmedizin.

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Morbus Crohn: Biomarker könnten Patienten mit mildem Verlauf Überbehandlung ersparen

Morbus Crohn: Biomarker könnten Patienten mit mildem Verlauf Überbehandlung ersparen

In einer neuen Studie haben Forschende spezifische biologische Signaturen bei Personen mit einer mild verlaufenden Form des Morbus Crohn entdeckt. Diese Signaturen könnten einer individuelleren und weniger aggressiven Therapie dienen.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Exomsequenzierung bei Erwachsenen mit ungeklärter Lebererkrankung. Diagnostischer Ertrag und klinischer Einfluss
Diagnostics 2025;15(16):2010.

Erhöhte Expression von NPM1 und FBL korreliert mit der Aggressivität von Prostatakrebs und dessen Progression
J Pathol 2025;267(1):56-68.

Vergleichende Bewertung von vier neuen Immunassays gegenüber Liquid-Chromatographie-Massenspektometrie/Massenspektometrie zur Messung von freiem Cortisol im Urin bei der Diagnose des Cushing-Syndroms
Pract Lab Med, 11.06.2025

 
 

Prostatakrebs: Biopsie-Ergebnisse können das Risiko unterschätzen

Laut einer aktuellen US-Studie weisen manche Männer, bei denen Prostatakrebs der „Grade Group One“ (GG1) diagnostiziert wurde, möglicherweise ein höheres Risiko auf, als ihre Biopsie-Ergebnisse es vermuten lassen.

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Multiple Sklerose: HLA-Gewebetyp ermöglicht personalisierte Therapieentscheidung

Multiple Sklerose: HLA-Gewebetyp ermöglicht personalisierte Therapieentscheidung

Interferon oder Glatirameracetat? Diese Frage stellt sich bei vielen Patienten, die erstmals die Diagnose Multiple Sklerose (MS) erhalten. Eine internationale Studie unter Leitung der Universität Münster hat nun einen genetischen Biomarker identifiziert, der vorhersagt, ob MS-Patienten gut auf eine Behandlung mit Glatirameracetat ansprechen. 

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NACHRICHTEN:

Das Leitlinienprogramm Onkologie hat erstmals eine S3-Leitlinie zu Diagnostik und Therapie von Speicheldrüsentumoren des Kopfes veröffentlicht. Sie gibt Empfehlungen zur Diagnostik über die chirurgische Therapie bis hin zur molekularen Klassifizierung.
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Eine Nachwuchsgruppe am European Neuroscience Institute Göttingen erforscht das Hormon Leptin und dessen Rolle bei der Regulation des Sozial- und Sexualverhaltens und erhält dafür nun finanzielle Unterstützung.
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Eine aktuelle Studie von Forschenden des Karolinska Institutet in Schweden hat die automatisierte Durchflusszytometrie von Urinproben mit der herkömmlichen Kultivierung verglichen.
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TERMINE:

Summer School Molekularpathologie 2025
25. - 29. August 2025
Kassel

3rd International Top-Down Proteomics Symposium
26. - 28. August 2025
Hamburg

58. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie
17. - 19. September 2025
Mannheim

Diagnostics-4-Future Conference
7. - 8. Oktober 2025
Konstanz

Preanalytical Phase Conference
23. - 24. Oktober 2025
Providence, USA 

 
 

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