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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Nephrologie,
bei Patienten mit Nierenversagen, die eine Dauerdialyse erhalten, wird die Hyperphosphatämie durch eine phosphatarme Ernährung und die Gabe von Phosphatbindern behandelt. In einer aktuellen US-Studie wurde nun die Verträglichkeit des in der Entwicklung befindlichen Phosphatbinders Oxylanthancarbonat (OLC) untersucht. Das Ergebnis: In der offenen Phase-II-Studie mit erwachsenen Patienten unter Erhaltungshämodialyse und Hyperphosphatämie wurde die Behandlung mit Oxylanthancarbonat gut vertragen.
Neue, im „Clinical Journal of the American Society of Nephrology“ publizierte Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Auswirkungen einer hohen Natriumaufnahme auf die Nierenfunktion durch genetische Faktoren beeinflusst werden können. So wurde eine signifikante Interaktion zwischen dem polygenen Risikoscore für Bluthochdruck (PRS-Hypertonie) und der Häufigkeit der Salzzugabe hinsichtlich des Risikos für die Entwicklung einer Chronischen Nierenkrankheit (CKD) beobachtet.
Das könnte Sie auch interessieren: Laut einer aktuellen Studie aus den Niederlanden beeinträchtigt eine Schwangerschaft bei Patientinnen mit einer leichten CKD die Nierenfunktion langfristig nicht. Erst bei fortgeschrittener CKD trat eine Verschlechterung der Nierenfunktion ein.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und ein schönes Wochenende.
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