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Liebe Leserinnen und Leser,
eine Chronische Nierenkrankheit (CKD) kann sich schleichend über Jahre hinweg entwickeln. Deshalb ist eine frühzeitige Diagnose wichtig. Forscher der Universität Surrey, Vereinigtes Königreich, untersuchten in zwei Modellen insgesamt 21 Biomarker bei nicht dialysepflichtigen Patienten. Ziel war es, genauere Risikovorhersagemodelle zu entwickeln. Während die beiden Modelle separat etablierte Risikofaktormodelle nicht übertrafen, führte die Kombination der beiden zu einer statistisch signifikanten Verbesserung der Aussagekraft. Mehr erfahren Sie in unserem Online-Beitrag.
Patienten, die sich aufgrund eines Nierenversagens einer Hämodialyse unterziehen, haben ein erhebliches Risiko für schwere kardiovaskuläre Ereignisse. Laut bisherigen Studien senkt der Wirkstoff Spironolacton dieses Risiko. Eine aktuelle Studie der McMaster University, Kanada, ist interessant, da sie zu einem anderen Ergebnis kommt. Die orale Gabe von 25 mg Spironolacton verringerte im Vergleich zum Placebo nicht das Risiko für Herzinsuffizienz und kardiovaskuläre Todesfälle. Zukünftige Forschungen sollten daher Alternativen zum steroidalen Mineralokortikoidrezeptor-Antagonismus in Betracht ziehen, um die kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität bei Patienten unter Hämodialyse zu senken, schreiben die Autoren.
Das könnte Sie auch interessieren: Ein internationales Forscherteam hat eine neue Leitlinie für die Behandlung von Patienten mit Diabetes vorgeschlagen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Anwendung gängiger Diabetesmedikamente im Zusammenhang mit Risiken für Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen sowie Adipositas. „Alle Länder haben Schwierigkeiten, mit all den neuen Medikamenten und Studien Schritt zu halten. Die systematische Übersichtsarbeit, die diesen Leitlinien zugrunde liegt, ist in ihrem Umfang rekordverdächtig“, kommentiert Senior-Autor Prof. Per Olav Vandvik.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und ein schönes Wochenende.
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