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Liebe Leserinnen und Leser,
neue Daten zum seltenen ASPSCR1::TFE3-Nierenzellkarzinom liefern wichtige Erkenntnisse zur Tumorbiologie und zum immunologischen Mikromilieu. In der Fachzeitschrift „The American Journal of Pathology“ identifizierten Wissenschaftler Metastasen-assoziierte Tumorzellpopulationen sowie die MDK-LRP1-Signalachse als potenziellen therapeutischen Angriffspunkt. Die Ergebnisse eröffnen neue Perspektiven für zielgerichtete Therapien und Immuntherapien bei diesem prognostisch ungünstigen Nierenzellkarzinom-Subtyp.
Kann eine Vitamin-D-Supplementierung nach einer Nierentransplantation die Knochengesundheit verbessern? Eine neue Metaanalyse aus der Fachzeitschrift „BMC Nephrology“ zeigt, dass Nierentransplantatempfänger unter Vitamin D signifikant höhere Serum-25(OH)D-Spiegel sowie eine verbesserte Knochenmineraldichte am Schenkelhals erreichen – ohne erhöhtes Risiko für eine Hyperkalzämie. Ob sich daraus auch ein klinischer Nutzen hinsichtlich der posttransplantären Knochenerkrankung ableiten lässt, müssen jedoch weitere Studien klären, betonen die Autoren.
Auch interessant: Der neu entwickelte APOL1-Proteomik-Risiko-Score (APRS) könnte laut einer aktuellen Studie die Risikostratifizierung bei Personen mit Nierenkrankheit und APOL1-Hochrisikogenotypen deutlich verbessern. Ein internationales Forscherteam berichtet, dass der Score das Risiko für chronische Nierenkrankheit, Nierenversagen und Mortalität präziser voraussagt als einige bisherige Vorhersagemodelle. Die Ergebnisse deuten auf das Potenzial des APRS für eine frühzeitige Identifikation von Hochrisikopatienten.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und ein schönes Wochenende.
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