Ausgabe 13/2025

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Dienstag, 25. März 2025

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Onkologie,

geschützt durch ihre Lage hinter der Bluthirnschranke und durch ihr infiltrierendes Wachstum sind Glioblastome mit den klassischen Krebstherapien bislang nur schwer zu behandeln. Selbst zelluläre Immuntherapien, die sich in der Behandlung von Blutkrebs zum Teil als sehr erfolgreich erwiesen haben, können den Tumorzellen kaum etwas anhaben. Doch Forschende geben nicht auf, die Achillesferse des aggressiven Hirntumors zu finden – und waren nun möglicherweise erfolgreich. Indem sie in Blutproben von Glioblastom-Patienten untersuchten, gegen welche Tumorantigene sich deren Immunantwort richtete, stießen Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums und der Universitätsmedizin Mannheim auf das Protein PTPRZ1, das für die Stammzelleigenschaften der Tumorzellen verantwortlich ist. Die Erbinformation für den PTPRZ1-spezifischen Rezeptor übertrugen sie schließlich in T-Zellen gesunder Spender und züchteten so große Mengen dieser transgenen Immunzellen. In Zellkulturen, menschlichen Hirntumor-Organoiden und bei Versuchstieren haben diese T-Zell-Rezeptor-transgenen T-Zellen ihr Potenzial schon bewiesen. Was noch fehlt, sind klinische Studien.

Mehr Details dazu und zu anderen Studien lesen Sie in diesem Newsletter und auf unserem Nachrichtenportal.

Ich wünsche Ihnen eine gute Woche!




   Ihre
   Sandra Frins

 

 
 
Ein neuer Ansatz für die T-Zell-Immuntherapie gegen Glioblastome

Ein neuer Ansatz für die T-Zell-Immuntherapie gegen Glioblastome

Forschende des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) haben eine vielversprechende zelluläre Immuntherapie zur Behandlung von Glioblastomen entwickelt: Dazu statteten sie T-Zellen mit einem Rezeptor für das Protein PTPRZ1 aus. Dieses ist für die gefährlichen Stammzelleigenschaften verantwortlich.

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Vegzelma® (Bevacizumab) Anti-VEGF-Therapie

Das Bevacizumab-Biosimilar mit einer höheren Stabilität im Vergleich zum Original1-3

  • Haltbarkeit in der ungeöffneten Durchstechflasche bis zu 4 Jahre 2
  • Vergleichbares Sicherheitsprofil zum Referenzprodukt1, 4

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Zusammenhänge zwischen Stoffwechsel und triple-negativem Brustkrebs untersucht

Triple-negativer Brustkrebs (TNBC) ist die aggressivste Form von Brustkrebs. Und TNBC-Patientinnen mit Adipositas-bedingtem Diabetes haben oft schlechtere Prognosen. US-Forscher schlagen nun einen möglichen Weg zur Verbesserung der Behandlung vor.

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"eBC: Fortbildung zum Nebenwirkungs-Management unter CDK4 & 6i"

Das eCME-Modul zum frühen HR+/HER2-Mammakarzinom vermittelt den Umgang mit Nebenwirkungen der oralen Brustkrebstherapie mit CDK4 & 6 Inhibitoren, insb. Diarrhö und Neutropenie. Experten: Prof. Dr. Lüftner, Prof. Dr. Park-Simon. Abschluss: 2 CME-Punkte.

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Postoperative Strahlentherapie plus Cetuximab möglicherweise überlegen?

Postoperative Strahlentherapie plus Cetuximab möglicherweise überlegen?

Für bestimmte Patienten mit Kopf-Hals-Plattenepithelzellkarzinom (SCCHN) bietet die Zugabe von Cetuximab zu einer postoperativen Strahlentherapie einen Nutzen bezüglich des krankheitsfreien Überlebens, wie eine aktuelle Phase-III-Studie zeigen konnte.

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Praktische Vorteile: Neue Tablettenstärke von Sotorasib

Beim fortgeschrittenen NSCLC* mit KRAS G12C-Mutation ist LUMYKRAS® (Sotorasib)1,# der Therapiestandard ab der 2L*.2,3 Seit März 2025 gibt es einen weiteren patient:innenrelevanten Vorteil: Die neue Tablettenstärke (240 mg) halbiert bei Standarddosierung (960 mg/Tag) die täglich einzunehmende Tablettenanzahl.1 Dies kann z. B. die Therapietreue steigern und mehr Einnahmekomfort bedeuten.4

Fachinformation | Referenzen

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Strahlentherapie plus Immuntherapie – Durvalumab überzeugt nicht

Ein US-amerikanisches Team hat untersucht, ob für Patienten mit lokoregionär fortgeschrittenem Kopf-Hals-Krebs, für die Cisplatin nicht infrage kommt, eine Strahlentherapie plus Durvalumab eine Option ist. Letzteres schnitt nicht besser ab als Cetuximab.

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EBMT 2025: Neue Real-World Daten zu Obnitix®

Zeiser et al. präsentieren die Sicherheit und Effektivität von MSC-FFM in RR- und SR-aGvHD in einer Kohorte von 242 erwachsenen PatientInnen: Die Ansprechraten an Tag 28 von 46,5 % (RR-aGvHD) und 45,5 % (SR-aGvHD) korrelierten mit dem OS, unabhängig von der Ruxolitinib-Vorbehandlung. Das OS lag nach
6 Monaten bei 55% in Obnitix®-Respondern. Hier geht es zum Abstract (Poster #B033).

Fachinformation

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Uromonitor-Test erfüllt hohe Erwartungen nicht

Uromonitor-Test erfüllt hohe Erwartungen nicht

Kann der urinbasierte Multitarget-DNA-Assay Uromonitor® (U-Monitor Lda, Porto, Portugal) bei der Detektion eines Urothelkarzinoms der Blase (UCB) eine Alternative zur Urin­zytologie darstellen? Eine Real-World-Studie aus Deutschland belegt, dass der Test das traditionelle Verfahren eher nicht ersetzen, aber eventuell ergänzen kann.

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Prostatakrebs mit mittlerem Risiko: Partielle Drüsenkryoablation fällt durch

Die par­tielle Drüsenkryoablation (Partial Gland Cryoablation, PGC) zur primären Behandlung von PCa mit mittlerem Rezidivrisiko ist im Vergleich zur radikalen Prostatektomie (RP) mit einem 5-fach höheren Risiko eines Therapieversagens verbunden.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Neoadjuvante Radiochemotherapie mit anschließender aktiver Überwachung versus Standardoperation bei Speiseröhrenkrebs (SANO-Studie): eine multizentrische, clusterrandomisierte Nichtunterlegenheitsstudie der Phase III mit Stepped-Wedge-Design
Lancet Oncol 17.03.2025 

Pseudoakutes Nierenversagen bei Patienten, die CDK4/6-Inhibitoren erhalten
Br J Cancer 10.02.2025

Beschleunigte Alterung bei Überlebenden von Krebs im Kindesalter – Frühes Einsetzen und erhöhtes Risiko für chronische Erkrankungen
JAMA Oncol 20.03.2025 

Chronische myeloische Leukämie: Eine Übersicht
JAMA 17.03.2025

Zusammenhang von Tumorlage und Lipidparametern mit dem Überleben von Patienten mit Kolorektalkarzinom
J Clin Med 2025;14(4):1302.

 
 
 
Mammakarzinom: Neue Angriffspunkte gegen therapieresistenten Brustkrebs identifiziert

Mammakarzinom: Neue Angriffspunkte gegen therapieresistenten Brustkrebs identifiziert

Forscher der Philipps-Universität Marburg haben vielversprechende Angriffswege beschritten, um Brustkrebszellen abzutöten, die gegen zielgerichtete onkologische Therapeutika resistent geworden sind.

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PANORAMA:

Während Menschen mit Hämophilie inzwischen ein ähnlich hohes Lebensalter erreichen können wie die Allgemeinbevölkerung, zeigt eine aktuelle Studie, dass Betroffene ein signifikant erhöhtes biologisches Alter aufweisen.
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In einer neuen Studie konnte ein internationales Team an Neurowissenschaftlern unter Leitung der Universität Wien, Österreich, zeigen, dass Naturerfahrungen – reale wie digitale – akute körperliche Schmerzen lindern können.
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Um innovative Verfahren zur Behandlung von Krebs und altersbedingten Erkrankungen zu entwickeln, entsteht an der Universitätsmedizin Halle ein neues Institut für Zelltherapie. Es wird in das Landeszentrum für Zell- und Gentherapie (LZG) integriert.
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Das Gewicht werdender Mütter könnte eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Akuter lymphoblastischer Leukämie bei ihren Töchtern spielen – Söhne dagegen sind nicht betroffen, so das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ).
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TERMINE:

AKO/AUO Intensivkurs Uro-Onkologie – 3. Teil
28. März 2025 - 29. März 2025
Online

63. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin
2. April 2025 - 5. April 2025
Bremen

„Ich werde auf mich achten“ – Kurs zur Überlastungsprävention für Ärztinnen und Ärzte – 2. Teil: Optionen für sinnvolle Veränderungen und erste Schritte
4. April 2025-17:15 - 20:30
Online

131. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin
3. Mai 2025 - 6. Mai 2025
Wiesbaden

 
 

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