|
Liebe Leserin, lieber Leser,
in der heutigen Ausgabe unseres Sonder-Newsletters stellten wir Ihnen neue Studien zu Krebserkrankungen des Darms, der Leber, des Ösophagus und des Gastrointestinaltraktes insgesamt vor.
Wir wünschen Ihnen eine aufschlussreiche Lektüre und freuen uns über Ihr Feedback unter [email protected].
Ihre Redaktion von Biermann Medizin
Heutiger Schwerpunkt: Gastroenterologische Onkologie
Seit einiger Zeit wird beobachtet, dass der Anteil jüngerer Erwachsener – solcher, die jünger sind als 50 Jahre – unter den Darmkrebspatienten zunimmt, und zwar weltweit. Die Gründe dafür sind noch unklar. Inzwischen glaubt man aber, Faktoren gefunden zu haben, die auf ein erhöhtes Risiko für eine solche früh im Leben auftretende Erkrankung hinweisen – wie zuletzt etwa eine erhöhte Steifigkeit des Dickdarmgewebes.
Eine Untersuchung aus den USA hat nun die globalen Fallzahlen für frühe Krebserkrankungen des Verdauungstraktes aus dem Jahr 2022 analysiert. Sie bestätigt Kolorektalkarzinome als häufigste dieser Fälle, gefolgt von Magenkrebs, Speiseröhrenkrebs und Pankreaskarzinome. Benannt werden in der Veröffentlichung veränderbare mutmaßliche Risikofaktoren.
Mit dem Überlebensrate von Patienten mit Chronisch-entzündlicher Darmerkrankung (CED) nach chirurgischer Darmkrebs-Resektion hat sich ein anderes Forschungsteam beschäftigt. Sie konnten anhand einer schwedischen Patientenkohorte zeigen, dass sich die CEDs negativ auf die Prognose bei Darmkrebs auswirken.
Ein weitere Autorengruppe hat in einer neuen Studie zu rezidivierenden Ösophaguskarzinomen erkannt, dass dadurch notwendige wiederholte endoskopische Submukosadissektionen mit akzeptablen klinischen Outcomes einhergehen – auch wenn solche Eingriffe technisch herausfordernd seien und mit Nebenwirkungen einher gehen könnten.
Außerdem berichten wir über das Monitoring von Zirrhose-Patienten im Hinblick auf die Entwicklung von Leberzellkarzinomen sowie über ein Deep-Learning-Modell zur Vorhersage extrapankreatischer Metastasen bei Bauchspeicheldrüsenkrebs.
|