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Liebe Leserin, lieber Leser,
dieses Mal erfahren Sie in unserem Schwerpunkt-Newsletter Neues aus der Forschung zum Akuten Nierenversagen. Außerdem berichten wir über aktuelle Erkenntnisse zur Dialyse und zur Nierentransplantation.
Wir wünschen Ihnen eine aufschlussreiche Lektüre und freuen uns über Ihr Feedback unter [email protected].
Ihre Redaktion von Biermann Medizin
Heutige Schwerpunkte: Akutes Nierenversagen, Dialyse, Transplantation
Zeit ist Geld – und häufig auch Gesundheit. Will sagen: Ein frühes Eingreifen und Therapieren entscheidet häufig über den Erfolg der Behandlung. Bei der Einleitung einer Nierenersatztherapie nach Akutem Nierenversagen (AKI) ist dies offenbar nicht der Fall, wie eine kürzlich publizierte Post-hoc-Analyse der STARRT-AKI-Studie (Standard versus Accelerated Initiation of Renal Replacement Therapy in AKI) zeigt. Diese Ergebnisse der Analyse lassen die Schlussfolgerung zu, dass die langfristige Abhängigkeit von der Nierenersatztherapie vorwiegend darauf zurückzuführen ist, dass sie überhaupt eingeleitet wird und nicht so sehr auf deren früheren Beginn.
Dass es beim langfristigen Erfolg einer Dialysetherapie bei älteren Patienten auch darauf ankommt, wie die Behandlungspfade vor Start der Nierenersatztherapie aussehen, haben Forschende aus Frankreich beobachtet. Eine Vorgeschichte, die – bezogen auf die Inanspruchnahme einer ambulanten/stationären nephrologischen bzw. nicht nephrologischen Versorgung – komplexer ausfiel, war mit einem erhöhten Risiko für frühe Morbidität und Mortalität nach Behandlungsbeginn assoziiert.
Außerdem berichten wir über die Vorhersage eines mindestens mittelschweren AKI mithilfe eines Deep-Learning-Modells sowie aus dem Themenbereich Transplantation über die Praktikabilität eines Nierenaustauschprogramms. Und: Eine neue Studie liefert eine Antwort auf die Frage, ob sich Dialyseverfahren hinsichtlich des Auftretens schwerwiegender unerwünschter kardiovaskulärer Ereignisse in ihrem Verlauf voneinander unterscheiden.
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