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Liebe Leserin, lieber Leser,
dieses Mal finden Sie in unserem Schwerpunkt-Newsletter Neues aus der Lungenkrebsforschung.
Wir wünschen Ihnen eine aufschlussreiche Lektüre und freuen uns über Ihr Feedback unter [email protected].
Ihre Redaktion von Biermann Medizin
Heutiger Schwerpunkt: Lungenkrebs
Damit sich Patienten nach einem chirurgischen Eingriff möglichst rasch wieder erholen, gibt es seit einiger Zeit sogenannte ERAS-Konzepte. Das Akronym steht dabei für „Enhanced Recovery after Surgery“. Derartige Strategien zeichnen sich durch interdisziplinäre und optimierte Behandlungsabläufe aus und umfassen prä-, intra- und postoperative Maßnahmen – auch im Kontext von Lungenkrebsoperationen.
In einer kürzlich publizierten Studie haben sich deren Autoren speziell mit dem Nutzen eines ERAS-Konzeptes rund um einen radikalen thorakoskopischen Eingriff wegen Lungenkrebs beschäftigt. Die Wissenschaftler verglichen es mit konventionellen Rehabilitationsprogrammen und stellten dabei fest, dass die Patienten in der ERAS-Gruppe in vielerlei Hinsicht einen größeren Nutzen erfuhren.
In stärkerem Ausmaß als möglicherweise bislang vermutet profitieren offenbar auch hochaltrige Patienten mit einem Nichtkleinzelligen Lungenkarzinom, die sich einer Resektion des Tumors unterziehen. Das hat eine Untersuchung an Patienten mit dieser Erkrankung ergeben, die ihr 90. Lebensjahr schon überschritten hatten. Die Studie war nur klein, zeigt aber, dass das Gesamtüberleben der Operierten nicht geringer ausfiel als bei Gleichaltrigen in der Allgemeinbevölkerung. Auch verschiedene Komplikationen, die man untersucht hatte, traten bei den Operierten nicht häufiger auf.
Lesen Sie außerdem in unserem Newsletter Neues zu Blutbiomarkern für Asbest-assoziierten Lungenkrebs und zur Risikostratifizierung beim Kleinzelligen Lungenkrebs mittels Radiomics. Apropos Radiomics: Damit lassen sich laut einer weiteren aktuellen Studie auch lokale Rezidive eines Nichtkleinzelligen Lungenkarzinoms nach stereotaktischer Strahlentherapie vorhersagen.
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