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Liebe Leserin, lieber Leser,
dieses Mal stehen Asthma und Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) im Mittelpunkt unseres Schwerpunkt-Newsletters.
Wir wünschen Ihnen eine aufschlussreiche Lektüre und freuen uns über Ihr Feedback unter [email protected].
Ihre Redaktion von Biermann Medizin
Heutiger Schwerpunkt: Asthma und COPD
Wenn Patienten an verschiedenen Komorbiditäten leiden, gilt es, die jeweils nötigen Medikationen im Gesamtbild zu betrachten und gegebenenfalls für das eine oder das andere eine Alternative zu suchen. So ist es offenbar auch bei Patienten mit Chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD), die noch dazu wegen einer anderen Erkrankung regelmäßig Schmerzmedikamente benötigen. Die verschreibt zwar nicht der Pneumologe – aber er sollte hellhörig werden, wenn er weiß, dass der von ihm wegen einer COPD Behandelte auch Schmerzpatient ist. Nimmt er nämlich Gabapentinoide, könnte dies das Risiko für COPD-Exazerbationen erhöhen. Das geht aus einer Untersuchung japanischer Forschender hervor.
Bewegung tut Asthmapatienten gut – zum einen, damit sie sich nicht wegen ihrer Atemprobleme übermäßig schonen und damit eine Verschlechterung ihres Allgemeinzustandes riskieren. Ausdauersportarten wie Walking, die nicht zu intensiv betrieben werden, tun auch der Lunge gut. Allerdings kann es schwierig sein, Patienten zu mehr Bewegung zu motivieren. Hilft da ein Fitness-Tracker als Motivation und zur Eigenkontrolle? US-amerikanische Wissenschaftler, die dies untersucht haben, mussten das leider verneinen.
Lesen Sie außerdem, wie sich bariatrische Eingriffe bei adipösen Asthmapatienten auf die Lungenfunktion auswirken können, womit gebrechliche COPD-Patienten bei einer exazerbationsbedingten Hospitalisierung rechnen müssen und was Hypercholesterinämie mit COPD zu tun hat.
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