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Liebe Leserin, lieber Leser,
in unserem heutigen Schwerpunkt-Newsletter berichten wir über neue Erkenntnisse aus der Migräneforschung.
Wir wünschen Ihnen eine aufschlussreiche Lektüre und freuen uns über Ihr Feedback unter [email protected].
Ihre Redaktion von Biermann Medizin
Heutige Schwerpunkte: Migräne
Die aktualisierte S1-Leitlinie „Therapie der Migräneattacke und Prophylaxe der Migräne“ von DGN und DMKG markiert einen wichtigen Schritt in der Versorgung von Migränepatienten. Sie berücksichtigt erstmals neue Akut- und Prophylaxetherapien wie Lasmiditan und Rimegepant, greift digitale Anwendungen zur Unterstützung der Behandlung auf und nennt Bewegung als wichtige Therapiesäule. Damit schafft sie die Grundlage für eine zeitgemäße, individualisierte Migränetherapie.
Doch auch abseits der Leitlinien bewegt sich in der Forschung viel: In diesem Newsletter stellen wir Ihnen fünf aktuelle Studien vor, die neue Impulse geben: So geben die Autoren einer Registerstudie Entwarnung bezüglich neurologischer Entwicklungsstörungen von Kindern bei pränataler Triptan-Exposition. Eine andere Untersuchung hat ergeben, dass eine darin getestete Migräne-DiGA im Vergleich zu einem digitalen Kopfschmerztagebuch keine Verbesserung im Hinblick auf die Anzahl der Migräne-Tage brachte.
Außerdem berichten wir über ein bei Migränepatienten verändertes Darmmikrobiom und positive Effekte von Pro- und Synbiotika sowie über eine Korrelation von Rauchen mit einem erhöhten Risiko für Migräne und einem verringerten Risiko für Spannungskopfschmerzen. Und schließlich: Eptinezumab und Botox sind bei der Prophylaxe chronischer Migräne vergleichbar wirksam.
Die neuen Erkenntnisse zeigen: Die Versorgung der Migräne entwickelt sich dynamisch weiter – die Leitlinie bildet dabei das Fundament, auf dem sich Forschung und Praxis künftig weiter verzahnen werden.
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