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Liebe Leserin, lieber Leser,
in unserem besonderen Newsletter geht es dieses Mal um Prostatakrebs.
Wir wünschen Ihnen eine aufschlussreiche Lektüre und freuen uns über Ihr Feedback unter [email protected].
Ihre Redaktion von Biermann Medizin
Heutiger Schwerpunkt: Prostatakrebs
Am besten ist es, wenn Prostatakrebs erst gar nicht auftritt und wenn doch, dass er früh erkannt wird. Aktuelle Daten aus der PROBASE-Studie geben Hinweise darauf, welche Patienten ein sehr geringes Risiko haben – ihnen kann aufwendige Diagnostik erspart bleiben.
Weitergehende Diagnostik ist gefragt, wenn der Verdacht auf eine Keimbahnbeteiligung besteht. Wenn sich Arzt und Patient für Keimbahn-Gentests entscheiden, dann hat das oft tatsächlich Einfluss auf die Therapieentscheidung, wie eine US-Studie zeigt.
Das Prostatakarzinom gilt als „kalter“, wenig immunogener Tumor. Das ändert sich aber durch eine Androgendeprivationstherapie vor einer Prostatektomie – ein neuer Ansatzpunkt?
Wie kommt es bei fortgeschrittenem Prostatakrebs zur Therapieresistenz, und was bedingt letztlich die Letalität einer Prostatakrebs-Erkrankung? Zwei aktuelle Forschungsarbeiten bringen interessante Neuigkeiten: Zum einen scheint ein Zelladhäsionsmolekül mit der neuroendokrinen Dedifferenzierung in Zusammenhang zu stehen, zum anderen führen Krebszellen mit ausgeprägten Stammzelleigenschaften offenbar zu einer erhöhten Letalität.
Mehr dazu und zu weiteren Studien finden Sie in diesem Newsletter.
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