Pädiatrischer Morbus Crohn: Spezifisches Ernährungsmuster zeigt Wirksamkeit bei Induktion einer Remission

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Eine spezifische Ernährung bei Morbus Crohn (CDED), ergänzt um eine partielle enterale Ernährung (PEN), kann bei leichtem bis mittelschwerem M. Crohn eine Remission herbeiführen. An pädiatrischen Patienten mit Morbus Crohn hat ein Forscherteam nun Vergleiche mit einer ausschließlich enteralen Ernährung (EEN) angestellt.

Im Detail untersuchten die Wissenschaftler in ihrer Studie, ob eine zweiwöchige ausschließliche EEN gefolgt von CDED+PEN einer achtwöchigen EEN hinsichtlich der Aufrechterhaltung einer klinischen Remission in Woche 14 bei M. Crohn überlegen ist. Die Forschenden gingen auch der Frage nach, ob CDED+PEN die Remission bis Woche 24 aufrechterhalten kann.

In ihrer multizentrischen, randomisierten Studie stellten die Autoren zwei Wochen EEN gefolgt von drei Phasen CDED+PEN (im Folgenden CDED) einer EEN von acht Wochen Dauer gefolgt von PEN mit freier Ernährung bis Woche 24 (im Folgenden EEN) gegenüber. Von den 64 infrage kommenden Patienten erhielten nach Randomisierung 30 Patienten erhielten die CDED und 26 die EEN. Die Studie war aufgrund von Einschränkungen während der COVID-19-Pandemie unterdimensioniert.

Anhaltende corticosteroidfreie Remission: Unterschied statistisch nicht signifikant

Beim primären Endpunkt in Woche 14 ergab sich kein signifikanter Unterschied zwischen den Gruppen. Eine anhaltende corticosteroidfreie Remission erfuhren 21 (70%) von 30 Patienten in der CDED-Gruppe, verglichen mit 16 (61,5%) von 26 Patienten in der EEN-Gruppe (p=0,5).

In Woche 8 hatten 23 (77%) von 30 CDED-Patienten eine klinische Remission erreicht, in der EEN-Gruppe waren es 14 (54%) von 26 Patienten (p=0,07).

Die klinische Remission bis Woche 24 erhalten konnten 18 (60%) CDED-Patienten, verglichen mit elf (42 %) EEN-Patienten (p=0,18). Der Body-Mass-Index-Z-Score verbesserte sich signifikant in der CDED-Gruppe, nicht jedoch in der EEN-Gruppe.

Die Autoren stufen ihre Studie allerdings insgesamt als nicht aussagekräftig genug ein, um zu zeigen, ob die CDED der EEN bei der Aufrechterhaltung der Remission überlegen ist.

(bi)