Ausgabe 43/2025

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Mittwoch, 22. Oktober 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen sterben im Durchschnitt zehn bis 15 Jahre früher – auch aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, zu denen Risikofaktoren wie Bewegungsmangel, Rauchen und Übergewicht beitragen. Wie es zu der häufig beobachteten Gewichtszunahme bei den Betroffenen kommt, ist bislang nicht vollständig geklärt. Neben den bekannten Nebenwirkungen bestimmter Medikamente vermuten Forschende die Ursache jedoch auch in krankheitsbedingten Gehirnveränderungen.
Wissenschaftler der Ludwig-Maximilian-Universität München fragten sich daher, ob sich solche Gehirnveränderungen nutzen lassen, um bei der Erstdiagnose bereits zu prognostizieren, bei welchen Betroffenen in der Folgezeit der Body-Mass-Index steigen wird. Und tatsächlich ist es dem von ihnen entwickelten Machine-Learning-Modell gelungen, solche Patienten – zumeist mit Schizophrenie und Depression – zu identifizieren. Die Forschenden hoffen nun, der Gewichtszunahme auf Basis einer solchen Prognose vorbeugen und so die physische Gesundheit der Patienten unterstützen zu können.
Die Details zur Studie sowie weitere interessante Meldungen können Sie im Newsletter nachlesen.
Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht Ihnen




   Ihre
   Eva Junker

 

 
 

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Kongressherbst 2025 – Aktuelles von GNP und WMS

Direkt im Anschluss an die spannenden und informativen Tage bei GNP und WMS 2025 haben wir für Sie die neuesten Erkenntnisse und Studiendaten der beiden Kongresse zusammengestellt. Außerdem haben wir die Highlights unseres Industrie-Symposiums zum Thema „Aktuelle Therapieansätze bei neuromuskulären Erkrankungen“ vom GNP in Bern sowie des NMD-Expertenmeetings vom WMS in Wien für Sie aufbereitet.

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Hirnscan als BMI-Orakel für psychisch kranke Menschen

Hirnscan als BMI-Orakel für psychisch kranke Menschen

Eine Standard-MRT des Gehirns könnte künftig vorhersagen, welche psychisch kranken Menschen nach der Erstdiagnose an Gewicht zunehmen. Dies zeigen Ergebnisse einer neuen Studie, die in „Nature Mental Health“ veröffentlicht wurde.

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MS vernetzt – der interdisziplinäre Podcast

Gemeinsam mit renommierten Expertinnen und Experten wirft Frau Dr. med. Melanie Schütte, Neurologin am Universitätsklinikum Düsseldorf, den Blick über den Tellerrand der MS-Therapie hinaus. Für einen interdisziplinären Austausch, der Fachbereiche verbindet. Bequem in informativen Folgen jederzeit – auch unterwegs – anhören! „MS vernetzt“ ist eine hörenswerte Initiative der HEXAL AG.

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MS-Hirnläsionen lassen sich auch mit PET nachweisen

Forschende des LMU Klinikums haben erstmals gezeigt, dass sich bei Multipler Sklerose (MS) der Synapsenverlust in MS-Läsionen der Großhirnrinde mit der Positronen-Emissionstomographie (PET) abbilden lässt.

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Update zum Management von motorischen Fluktuationen

Wie gelingt das moderne Management motorischer Fluktuationen bei Parkinson? Welche Fortschritte gibt es hinsichtlich Diagnose und Prävention der Parkinson-Krankheit? Und welche Rolle spielen Ongentys® und Kynmobi® in der Behandlung von OFF-Zeit und OFF-Episoden? Erfahren Sie hier, worüber Expert:innen aus Klinik und Praxis im Rahmen der Fortbildungsreihe ZNSpresso in Berlin diskutierten.

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Genetische Grundlagen der Gehirnalterung identifiziert

Genetische Grundlagen der Gehirnalterung identifiziert

Forschende der Humboldt-Universität zu Berlin untersuchten die genetischen Grundlagen der Gehirnalterung. Daten von über 56.000 Teilnehmenden zeigen, welche Gene und beeinflussbaren Faktoren das Tempo der Gehirnalterung bestimmen. Die Ergebnisse liefern neue Ansätze für Prävention und gesunde Gehirnfunktion.

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Die Krankheitsaktivität bei Myasthenia gravis überwachen

Bei Myasthenia gravis sind die Serumspiegel des Zytokins Interleukin-40 erhöht und korrelieren mit der Krankheitsaktivität. Dies könnte eine wenig invasive Überwachung der Autoimmunerkrankung ermöglichen.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Transkutane periphere Nervenstimulation bei Essenziellem Tremor: Eine randomisierte klinische Studie.
JAMA Neurology, 20.10.2025

Bei Multipler Sklerose geht eine Myelinschädigung der Axonalschädigung und dem Auftreten von Symptomen voraus.
Nat Med, 20.10.2025

Immunglobulin bei Myasthenia gravis.
Cochrane Database Syst Rev 2025;10(10):CD013801.

Small-Fiber-Neuropathie bei nicht neuropathischen chronischen Schmerzzuständen: Systematisches Review und Metaanalyse.
Pain, 17.10.2025

 
 
 
Diabetesmedikamente bei Alzheimer – Besserung der Hirnfunktion

Diabetesmedikamente bei Alzheimer – Besserung der Hirnfunktion

Eine Studie der Wake Forest University untersucht erstmals Empagliflozin und intranasales Insulin bei Alzheimer-Patienten ohne Diabetes. Ergebnisse zeigen positive Effekte auf Gedächtnis, Gehirngesundheit und Durchblutung.

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KURZMELDUNGEN:

Forschende aus Mannheim, Oldenburg, Kiel und Wesel untersuchen die Rolle schlafbezogener Biomarker bei der Entstehung der Myalgischen Enzephalomyelitis/
Chronisches Fatigue Syndrom (ME/CFS)
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Das Universitätsklinikum Jena koordiniert ein europäisches Doktorandennetzwerk, das die Auswirkungen der Hormonumstellung auf die kognitiven Funktionen und das emotionale Wohlbefinden von Frauen in und nach den Wechseljahren erforscht.
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Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) hat die S3-Leitlinie Schizophrenie überarbeitet und erweitert. Damit sind nun individuellere Therapien möglich.
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TERMINE:

98. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie
12. – 15. November 2025
Berlin

EFLM-Webinar: Plasma pTau-217 as a New Diagnostic Tool for Alzheimer Disease Diagnosis
18. November 2025
online

Parkinson-Netzwerkkongress 2025
21. – 22. November 2025
Osnabrück

Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde
26. – 29. November 2025
Berlin

33. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin
27. – 29. November 2025
Hannover

 
 

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