Ausgabe 49/2025

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Montag, 01. Dezember 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

eine australische Forschergruppe hat neue Unterklassifizierungen von Husten entwickelt, um die jeweiligen berufsbedingten Risiken präziser zu erfassen. Die Analysen zeigten deutliche Unterschiede zwischen den Subtypen: So war etwa die Kategorie Husten mit Allergien mit einer erhöhten Exposition gegenüber biologischen Stäuben assoziiert, während aromatische Lösungsmittel vermehrt mit chronischem trockenen Husten und andere Lösungsmittel mit produktiven Hustenformen in Zusammenhang standen. Auch Herbizidexpositionen zeigten Korrelationen mit produktivem Husten und Schleimbildung. Diese differenzierte Betrachtung deutet auf verschiedene pathophysiologische Mechanismen hin und übertrifft die Aussagekraft herkömmlicher Hustenklassifikationen.

Auch Umweltfaktoren außerhalb des Arbeitsplatzes spielen eine entscheidende Rolle für die respiratorische Gesundheit. Eine dänische Kohortenstudie mit mehr als drei Millionen Erwachsenen zeigte, dass eine langfristige Exposition gegenüber Luftschadstoffen das Risiko für akute respiratorische Infektionen und Pneumonien signifikant erhöhen kann. Je höher die Belastung mit Feinstaub, Stickstoffdioxid oder Ruß, desto größer das Erkrankungsrisiko. Die Daten liefern damit eine deutliche Evidenz, dass nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene auf Luftverschmutzung mit der Entwicklung von akuten Infektionen der unteren Atemwege reagieren.

Lesen Sie mehr zu diesen und weiteren Themen aus der Allgemeinmedizin im heutigen Newsletter und auf unserem Nachrichtenportal.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.

   Ihr
   Redaktionsteam

 

 
 
Alkoholabhängigkeit und Lebererkrankungen: Ein einziges Enzym könnte der Schlüssel sein

Australische Forscher identifizieren spezifische Husten-Subtypen

Neue Husten-Subklassifizierungen können berufsbedingte Risiken genauer erfassen und deuten auf unterschiedliche pathophysiologische Mechanismen hin.

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Toujeo® bleibt

Levemir® läuft ab Q2 2025 in Deutschland aus.1 Toujeo® könnte eine alternative Therapieoption für Ihre Patient*innen sein.# Von 1 × tägl. Levemir® kann die Umstellung 1:1 auf Basis der bisherigen Basalinsulineinheiten erfolgen.$ Bei 2 × tägl. Levemir® ist die Toujeo®-Anfangsdosis 80 % der bisherigen Basalinsulindosis.

Referenzen

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Luftverschmutzung erhöht Risiko für Atemwegsinfektionen

Die Auswertung von Daten zu mehr als drei Millionen Erwachsenen in Dänemark ergab: Je höher die Exposition gegenüber Luftschadstoffen, desto größer das Risiko für akute Atemwegsinfektionen und Pneumonien.

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Alkoholabhängigkeit und Lebererkrankungen: Ein einziges Enzym könnte der Schlüssel sein

HIV-Übertragung bei Geburt unter antiretroviraler Therapie nahezu null

Liegt die mütterliche Viruslast bei weniger als 50 Kopien/ml in Geburtsnähe und erhalten die Frauen eine laufende antiretrovirale Therapie (ART), ist das Risiko einer HIV-Übertragung auf das Kind praktisch null.

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Blutdrucksenker: Welche Kombination wirkt am besten?

Australische Forscher entwickelten auf Basis umfangreicher Patientendaten ein Modell zur Wirksamkeit antihypertensiver Kombinationen. Es erlaubt eine Einschätzung der blutdrucksenkenden Intensität.

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Alkoholabhängigkeit und Lebererkrankungen: Ein einziges Enzym könnte der Schlüssel sein

Maternaler Diabetes beeinflusst kindliche Gehirnentwicklung

Laut einer internationalen Übersichtsarbeit ist mütterlicher Diabetes mit kognitiven und psychomotorischen Beeinträchtigungen bei Kindern assoziiert. Prägestationaler Diabetes zeigte die stärkste Verbindung.

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PANORAMA:

Vor 40 Jahren wurde der erste Insulinpen entwickelt – heute erleichtert er den meisten der insulinpflichtigen Menschen mit Diabetes in Deutschland den Alltag. Für die bedarfsgerechte Anwendung ist die individuelle Diabetesberatung unverzichtbar.
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Die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum legen die Ergebnisse des 1. Nationalen Krebspräventionsgipfels vor: Fünf Handlungsempfehlungen an die Politik, wie Krebsprävention in Deutschland wirksam gestärkt werden kann.
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TERMINE:

19th European Headache Congress
3.–6. Dezember 2025
Lissabon (Portugal)

JAKademie interdisziplinär 2026
30.–31. Januar 2026
Frankfurt am Main

Tagung des Fachverbandes für Dokumentation und Informationsmanagement in der Medizin
23.–24. Februar 2026
Leipzig

71. Fortbildungstagung der Österreichischen wissenschaftlichen Gesellschaft für prophylaktische Medizin und Sozialhygiene
9.–12. März 2026
Bad Hofgastein, Österreich

 
 

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