Ausgabe 46/2025

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Montag, 10. November 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

epidemiologische Daten weisen darauf hin, dass die Chronifizierung von Schmerzen als ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (KHK) gelten könnte. In zwei Kohorten mit mehr als 19.000 Teilnehmenden untersuchten Forschende aus China unterschiedliche Schmerzverläufe über einen Zeitraum von zehn Jahren. Dabei zeigte sich, dass insbesondere konstante und progressiv zunehmende Schmerzen signifikant mit einem höheren Risiko für KHK assoziiert waren, während abnehmende oder fluktuierende Schmerzverläufe keine signifikanten Zusammenhänge aufwiesen. Die Autoren betonen, dass chronische Schmerzen künftig stärker in die individuelle Bewertung des kardiovaskulären Risikos einfließen sollten, um Prävention und Therapie zu optimieren.
Die Ergebnisse einer australischen Metaanalyse deuten darauf hin, dass Erwachsene mit chronischen Rückenschmerzen in mehreren kognitiven Bereichen schlechter abschneiden als schmerzfreie Personen. In die Analyse von 26 Studien mit insgesamt 5572 Teilnehmenden flossen Daten zu Exekutivfunktionen, Gedächtnis, motorischen Fähigkeiten und Verarbeitungsgeschwindigkeit ein – in all diesen Domänen zeigten sich signifikante Defizite bei chronisch Schmerzgeplagten. Die Evidenz wurde insgesamt als niedrig bis sehr niedrig bewertet, dennoch unterstreichen die Ergebnisse die Notwendigkeit, kognitive Einschränkungen im Rahmen der Schmerztherapie mitzuberücksichtigen.
Lesen Sie mehr zu diesen und weiteren Themen aus der Allgemeinmedizin im heutigen Newsletter und auf unserem Nachrichtenportal.
Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.

   Ihr
   Redaktionsteam

 

 
 
Chronische Schmerzen: Erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Chronische Schmerzen: Erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Chronische Schmerzen sind mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (KHK) assoziiert, während abnehmende oder schwankende Schmerzen keine signifikante Korrelation zeigen.

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Effektiv wirksame2 und verträgliche Therapie von Sinusitis

Sinolpan bekämpft akute und chronische Sinusitis, indem es Ursachen und Symptome effektiv adressiert. Der bewährte Wirkstoff Cineol, der in Leitlinien empfohlen wird1, zeigt eine stärkere und schnellere Symptomlinderung gegenüber Placebo2. Mit der kleinen, magensaftresistenten Kapsel ist das Sinusitis-Präparat sehr gut verträglich und fördert dadurch die Therapietreue.

Referenzen und Quellen

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Chronische Rückenschmerzen beeinträchtigen kognitive Leistung

Australische Forschende fanden in einer Metaanalyse deutliche Hinweise, dass Erwachsene mit chronischen Rückenschmerzen in mehreren kognitiven Bereichen schlechter abschneiden als schmerzfreie Personen.

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*Längeres Booster-Intervall für 12-49-jährige Patienten:

gilt nach Abschluss der GI&1.Auffrischung mit Encepur® Erwachsene, gem. Zulassung 5-10J., wobei Intervalle für diese weitere Auffrischung abh. vom Immunstatus&klin. Zust. des Pat. vom Arzt festzulegen sind. Schneller, langfristiger Immunschutz gegen FSME mit Encepur® von Bavarian Nordic, ein deutsch-dänisches Impfstoffunternehmen. Encepur® Kinder und Erwachsene sind ganzjährig lieferbar.

Zur Fachinformation

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Helicobacter-pylori-Eradikation: Nivelliertes Krebsrisiko nach elf Jahren

Helicobacter-pylori-Eradikation: Nivelliertes Krebsrisiko nach elf Jahren

In einer nordischen Kohortenstudie nahm das Risiko für Magenkrebs nach Helicobacter-pylori-Eradikation über 20 Jahre hinweg stetig ab und glich sich nach rund elf Jahren dem Risiko der Allgemeinbevölkerung an.

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Check-up nutzen, HPV-Impfstatus prüfen –
Prävention fördern!

HPV-Infektionen gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen, sind weltweit sehr verbreitet und können während des gesamten Lebens erfolgen. Kennen Sie den HPV-Impfstatus Ihrer Patienten? Wann und warum Sie den Impfpass Ihrer Patienten checken sollten, lesen Sie hier.

Jugendlicher Impfgespräch
 
 

Norwegische Studie bewertet serologische Marker zur Zöliakieerkennung

Eine norwegische Bevölkerungsstudie untersuchte die Aussagekraft serologischer Tests zur Zöliakiediagnostik bei Erwachsenen. Die Ergebnisse bestätigen den TG2-IgA-Test als zuverlässiges diagnostisches Instrument.

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Körperliche Aktivität verlängert krankheitsfreies Überleben bei Dickdarmkrebs

Körperliche Aktivität verlängert krankheitsfreies Überleben bei Dickdarmkrebs

Forschende aus Australien und Kanada untersuchten den Einfluss strukturierten Trainings nach Dickdarmkrebstherapie. Das Programm verbesserte das krankheitsfreie Überleben signifikant.

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PANORAMA:

In Schleswig-Holstein erkranken zunehmend mehr Menschen an Typ-2-Diabetes. Im Jahr 2023 verzeichnete das Bundesland laut AOK NordWest 229.800 Betroffene im Alter ab 20 Jahren – ein Anstieg um 10,4 Prozent seit 2017.
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Der Marburger Bund hat eine Einwirkungsklage gegen die Tarifgemeinschaft deutscher Länder eingereicht. Die im Tarifvertrag für Ärzte an landeseigenen Universitätskliniken gemeinsam festgelegte Regelung zur lückenlosen elektronischen Arbeitszeiterfassung sei unzureichend umgesetzt.
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TERMINE:

DVMD-Fokus: Daten für Taten – Schwerpunkt Seltene Erkrankung
26. November 2025
online

6. BfR-Symposium Lebensmittel-assoziierte Viren
27. November 2025
Berlin

Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Rheumatologie und Rehabilitation
27.–29. November 2025
Wien, Österreich

 
 

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